Bonner Aufruf
 
 
 
  
 

Nach der Wahl: Eine neue Agenda für die deutsche Entwicklungspolitik

Was läge näher, als die Gunst der Stunde zu nutzen und Vorschläge an die neue Leitung des Ministeriums zu richten, nachdem es ja tiefgreifende Änderungen in diesem Politikbereich bisher nicht gegeben hat.

Wie sollten die Weichen jetzt gestellt werden? Welche neuen Akzente wÄren nötig? Was würden Sie empfehlen?

(Die Diskussion über dieses Thema endet vier Wochen nach Einsetzung der neuen Bundesregierung.)

Die Diskussionsfrist ist abgelaufen.


27.12.2013, 11:27 Uhr
hanns-peter KIrchmann, 93326 Abensberg
RA, Bau und Betrieb eines Krankenhauses in Sabou BF,
Ich reagiere auf die Äußerung von: Neue Weichen:
Es geht nicht nur um eine bessere Koordination der nationalen und internationalen Entwicklunshilfe ( insbesondere EU), sondern auch um eine Koordination der privaten und Kirchlichen Entwicklungshilfe... (mehr)
28.11.2013, 13:37 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Botschafter a.D., 17 Jahre in 7 Ländern in Afrika tätig
Ich reagiere auf die Äußerung von: der Welthungerhilfe zur Koalitionsvereinbarung.

Entwicklungshilfe(nicht Katastrophenhilfe) hat für die neue Regierung und viele Menschen im Norden noch immer den Charakter von Ablasshandel, bei dem es vor allem... (mehr)
27.11.2013, 16:54 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, ehem. DED-Beauftragter im Niger, Mitinitiator Bonner Aufruf
Ich reagiere auf die Presseerklärung der Welthungerhilfe zur Koalitionsvereinbarung (siehe unter: Bonner Aufruf, Neues)

Wer sich, wie die DWHH es tut, an erster und damit herausragender Stelle ihrer Erklärung darüber freut, dass es mehr Geld geben... (mehr)
26.11.2013, 10:26 Uhr
Dr. Herrmann Jungraithmayr, Frankfurt/Main
Prof. em., 55 Jahre afrikanische Sprachforschung
Wahre Entwicklung ist ein langsamer Prozess, der vor allem von einem allmählichen Wandel der Gesinnung und der Weltsicht der betroffenen Menschen begleitet sein muß. Alle Entwicklungspolitik kann und darf also nur Hilfe zur Selbsthilfe sein. Praktisch... (mehr)
18.11.2013, 15:53 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Botschafter a.D., 17 Jahre in Afrika tätig
Afrikanische Autokraten dürfen nicht mehr unterstützt werden. Sie sind der Ursprung aller Not der Bevölkerung. Wären diese Staaten einigermaßen demokratisch gäbe es keine Wirtschaftsflüchtlinge von politischen ganz zu schweigen. Vielleicht führen... (mehr)
18.11.2013, 13:08 Uhr
Gerd Hönscheid-Gross, Bonn
Projektmanager GIZ (bis 2012), 40 Jahre Mitarbeit in verschiedenen EZ-Organisationen
Ich reagiere auf die Äußerung von: Neue Angenda für die dt. EZ

Jetzt gibt es die Chance einer Neuausrichtung der EZ. Zentrale Stichworte hierzu sind:
- ein Bundesministerium für Internationale Zusammenarbeit, d.h. deutlichere Aufnahme der globalen... (mehr)
17.11.2013, 22:17 Uhr
Elke Zarth, Segou
Unternehmerin, seit 20 Jahren in Mali taetig
Auch 2013 verfuegen die meisten afrikanischen Gesellschaften immer noch nicht ueber ausreichend Bildung und zivilgesellschaftliche Kompetenzen, um konstruktiv an ihren Staatswesen mitzuwirken. Sie sind - z.T. selbst verschuldet aus Mangel an Interesse... (mehr)
28.10.2013, 23:09 Uhr
Winfried Reppe, Pulsnitz
Servicetechniker, Industriemontagen u.a. in Entwicklungsländern
Durch meinen Job bin ich oftmals dort unterwegs, wo Neues entsteht. Denn dafür werden zuallererst Baustoffe benötigt. Aus den dabei gemachten Erfahrungen resultiert meine Erkenntnis, das die bisherige Entwicklungspolitik überhaupt nicht funktionieren... (mehr)
27.10.2013, 23:24 Uhr
Rebekka Lang, Frankfurt/Oder
Studentin, weltwärts-Freiwillige in Tansania
Ich fordere ein Umdenken in der "Entwicklungs"-politik, weg von den aktuellen neokolonialen Vorstellungen und Handlungspraxen hin zu einer Politik, die faire (auch Wirtschafts-) Beziehungen aufbaut, gegen Diskriminierung kleiner und wirtschaftsschwacher... (mehr)
19.10.2013, 15:49 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, ehem. DED-Beauftragter im Niger, Mitinitiator Bonner Aufruf
In Abstimmung mit möglichst vielen Staaten der OECD - jedenfalls innerhalb der EU und mit den USA - sollte ein anderer Umgang mit der großen Zahl korrupter und unfähiger afrikanischer Regime begonnen werden.
Den Regierungen Afrikas sollte unmissverständlich... (mehr)
17.10.2013, 22:12 Uhr
Hendrik Hempel, Bielefeld
Msc. Rural Development, Berater, entwicklungspolitischer Berater und Gutachter
Zunächst mal, ich kenne kein gutes Argument, dass BMZ zu behalten. Wozu zwei Ministerien (mit dem AA)? Dann bin ich dafür, dass europäische Subventionspolitik und Entwicklungshilfe auf einander abgestimmt werden (stichwort subventionen für europäische... (mehr)
17.10.2013, 19:03 Uhr
Jan Wüstenfeld, Düsseldorf
Student, weltwärts-Freiwilliger in Vietnam
Meiner Meinung nach sollten für die EZ stärkere Kriterien herangezogen werden. Unter anderem sollte mehr nach dem Korruptionsindex von beispielsweise "Transparency International" entschieden werden wo EZ gefördert werden soll. Bzw. die Anstrengungen... (mehr)
17.10.2013, 11:02 Uhr
Anne-Sophie Rink, Mannheim
Studentin, weltwärts-Freiwillige in Ruanda (2010-2011)
Ich reagiere auf die Äußerung von: Klaus Thüsing und das von ihm angesprochenen dritte Ziel der Orientierung der EZ in den Partnerländern an den Interessen der Armen. Ich stimme diesem Ziel zu; die EZ muss sich viel stärker an den Interessen der... (mehr)
14.10.2013, 11:59 Uhr
Peter Hesse, Düsseldorf und Paris
Unternehmer - im Un-Ruhestand für EINE Welt in Vielfalt, seit 1981 lernend in Haiti - seit 1983 Peter-Hesse-Stiftung
Ich reagiere auf die Äußerung von: Klaus Thüsing und die 3 erhofften Ziele, die ich teile - und konkret ergänze um das Ziel einer Reaktivierung des "Partnerschafts-Helfer-Modells" von 1982/89. Das P.-H.-Modell wurde nach einer fünfjährigen... (mehr)
12.10.2013, 00:04 Uhr
Klaus Thüsing, Bonn
Sozialwissenschaftler, Landesdirektor des DED in 5 Ländern Afrikas 1988 - 2004
Wer immer das BMZ leiten wird: So kann es nicht weitergehen! Es fehlt der EZ an einer erkennbaren Orientierung; die GIZ ist weithin zu einer Organisation verkommen, die Geld verteilt und behauptet, dadurch positiven Einfluß auf Entscheidungen der Partnerländer... (mehr)