Bonner Aufruf
 
 
 
  
 

Allgemeines

Seit Beginn des Bonner Aufrufs konnten Sie sich an dieser Stelle (die bisher "Ihre Meinung" hieß) zu entwicklungspolitischen Themen Ihrer Wahl äußern. Diese Möglichkeit bleibt bestehen.


 Vorname
 Nachname
 Ort
 Beruf (auch früherer)
 eMail
(Ihre eMail-Adresse wird nicht veröffentlicht.)
 Ihre Verbindung zu Entwicklungshilfe bzw. Afrika:
 Ihre Stellungnahme (max. 3000 Zeichen)

jetzt noch 3000 Zeichen
Alle Felder müssen ausgefüllt werden.   

24.11.2018, 13:32 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Botschafter a.D., 17 Jahre in Afrika tätig
Zu dem Focus-Artikel über das grausame "Brustbügeln" in Kamerun vgl. am 23.11.2018 unter "NEUES":
Während meiner Zeit als deutscher Botschafter in Kamerun habe ich diese unfassbaren Praktiken immer wieder angesprochen. Die kamerunische... (mehr)
21.11.2018, 12:26 Uhr
Elke Zarth, Segou
Unternehmerin, seit 25 Jahren in Mali
Zum Artikel „Gier und Armut zerstören Afrikas Wälder“ 17.11.18
Die geschilderte Praxis ist auch in Mali Alltag: in Segou (für Bamako gilt das sicher auch weitgehend) werden alle Bäckereien und sogar Industriebetriebe mit Holz/Holzkohle befeuert,... (mehr)
19.11.2018, 22:42 Uhr
Elke Zarth, Segou
Unternehmerin, seit 25 Jahren in Mali
zum Artikel in Neues „Die Handyhacker von Bamako“ vom 17.11.
Momentan führt das Internet auf der Hitliste der Entwicklungsmotoren
für Afrika. Es bietet unbestritten viele Möglichkeiten für Handel, Dienstleistungen, Verwaltung und vieles mehr... (mehr)
17.11.2018, 11:52 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
zum FAZ-Artikel vom 15.11.
siehe unter Neues

Müller holt zu einem neuen Entwicklungsschlag aus und will jetzt also Afrika digitalisieren: Verwaltung, Gesundheits-, Katasterwesen und so weiter– mit den dazu üblichen Zutaten von Start-Ups bis Drohnen.... (mehr)
02.11.2018, 07:46 Uhr
Joachim Falkenhagen, Berlin
Dipl-Ing. Dipl.-Ökonom, Entwicklung Windparks, im südl. Afrika
Wandel zwischen Kölner Memorandum von 2016 und Bonner Memorandum von 2018
Dieselben Autoren, die sich 2016 noch für einer geänderte Entwicklungszusammenarbeit (EZ) warben, kommen 2 Jahre später im Bonner Memorandum zu deren weitgehender Ablehnung.

2016... (mehr)
02.11.2018, 01:18 Uhr
Joachim Falkenhagen, Berlin
Dipl-Ing. Dipl.-Ökonom, Entwicklung Windparks, 1974 die "Grenzen des Wachstums" gelesen. War im südl.Afrika
Thesen: 1. Das Bevölkerungswachstum gefährdet alle Entwicklungserfolge. 2. Elektrizität ist ein wesentlicher Antreiber wirtschaftlicher Entwicklung. 3. In rohstoffarmen Binnenstaaten und generell bei <1 Dollar pro Tag fehlt die Grundlage für eine... (mehr)
16.10.2018, 13:47 Uhr
Dr. Evariste Sebazungu, Mainz
Geophysiker, komme aus Ruanda
zu: "Entwicklungshilfe beenden!"

Ich habe zwar keine Erfahrung in Entwicklungshilfe aber kenne wohl deren negative/behindernde Auswirkungen auf die Entwicklung, in erster Linie von Menschen, und als Folge, von den sogenannten "Entwicklungsländern".... (mehr)
04.10.2018, 12:14 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Botschafter a.D., 17 Jahre in Afrika tätig
Nachtrag zu meinem Artikel vom 02.03.2017 :"Unternehmer sind die besseren Entwicklungshelfer" (siehe unter NEUES):BMZ Minister Müller hat nach wie kein Interesse an einem Gespräch mit dem Unternehmer Junginger. Anders die DEG (Tochter der... (mehr)
15.07.2018, 03:57 Uhr
Ursula Engelhardt, Bonn
Kunsthistorikerin / Restauratorin, www.idee-benin.com
Sehr geehrter Herr Seitz,
Sie kritisieren in diversen Diskussionsrunden, Ihren Veröffentlichungen und Internetforen die Zustände in Afrika. In vielen Punkten gebe ich Ihnen recht, finde allerdings Ihre einseitige, um nicht zu sagen einfältige Sichtweise... (mehr)
05.06.2018, 17:08 Uhr
Robert Kappel, Leipzig
Professor für Entwicklungspolitik, Forscher, afrikan. Entwicklung
In unserer unfriedlichen, von militärischen Konflikten, ökonomischer Krise, ökologischen Gefährdungen, Arbeitsplatzbedrohung, persönlicher Aggressivität und zunehmendem Populismus bedrohten Welt ist eine Zivilisierung der Weltordnung dringend zu... (mehr)
26.12.2017, 10:24 Uhr
Ulrich F. Gerhard, Verden
Autor, Literatur / Kontakte
Eine Reihe von Beiträgen hier zeigen auf, daß wir es bei der offiziellen "Entwicklungspolitik" nicht damit zu tun haben, daß Lösungsmöglichkeiten für die Probleme dieses seit 1960 "unabhängigen" Kontinents erarbeitet wurden,... (mehr)
16.12.2017, 20:42 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
Zu:
"Kontinent des schlechten Gewissens"
von Ulrich Ladurner, Zeit Online, 15.12.17
(siehe auch unter "Neues", 15.12.)

Der "moralische Furor" macht es schwer, sachlich zu argumentieren und naheliegende Fragen zu stellen,... (mehr)
09.11.2017, 11:34 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Diplomat, 17 Jahre Tätigkeit in Afrika
Im Rahmen der Klimakonferenz in Bonn veröffentlichte die Deutsche Welle am 7.11. den Artikel "Moussa, der Champion": Ein Bauer aus Niger kämpft gegen den Klimawandel". Demnach habe er besonderes Bewässerungssystem erfunden. In der Tat... (mehr)
03.11.2017, 16:11 Uhr
Andreas Kaschadt, Pirna
Workshop Manager, Einige Zeit in Angola und Nigeria gearbeitet, allerdings in
Ein gutes Beispiel der Verwendung deutscher Steuergelder für die Entwicklungshilfe

https://youtu.be/vSL1xTI2DH0
23.10.2017, 06:55 Uhr
Friedrich Rakow, Kigali und Mbarara Uganda
Forst-Biologe/Agrochemiker/Professor, Seit 1985 in Rwanda und Uganda. Land- und Forstwirtchaft.
Sehr verehrte Damen und geehrte Herren,

endlich wird die verfehlte deutsche Entwicklungspolitik öffentlich kritisiert und ich habe den besonders objektiven Analysen von Herrn Volker Seitz über Rwanda nichts hinzuzufügen.

Ich möchte mit Herrn... (mehr)
29.09.2017, 12:41 Uhr
Andreas Kaschadt, Pirna
Techniker, 2011 in Angola, 2013 -2015 in Nigeria
Russland streicht afrikanischen Ländern Schulden im Wert von 20 Milliarden Dollar


Das halte ich für einen guten Beitrag zur Hilfe zum Neustart.
21.06.2017, 09:05 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Diplomat, 17 Jahre in Afrikatätig
Ich möchte auf das neueste Kursbuch hinweisen. Es geht um Städte. Der Beitrag von Daniela Roth beschreibt eindringlich die schnell wachsenden Metropolen Afrikas. Eine afrikanische Urbanität muß erst noch entstehen. Ein ausgezeichneter, kenntnisreicher... (mehr)
18.06.2017, 17:44 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Diplomat, 17 Jahre in Afrika tätig
BM Müller treibt wie fast jede Woche eine andere "Sau durchs Dorf". Heute gibt er der Zeitung mit den großen Buchstaben ein Interview und warnt vor "100 Millionen Flüchtlingen aus Afrika". Schuld ist seiner Meinung nach nicht in... (mehr)
07.06.2017, 12:54 Uhr
Rodrigues Mbombo, Bonn
Stundent, IVOLVus Verein zum Selbstversorgender Einrichtungen
Wir ersuchen Hilfe daher die bitte um Rückmeldung:

IVOLVus – Selbstversorgung als Nachhaltige Entwicklungshilfe

Was ist "IVOLVus"?

Eine gemeinnutzige Organisation zum Bau von nachhaltigen selbstversorgenden Einrichtungen für Bedürftige... (mehr)
27.05.2017, 21:59 Uhr
Winfried Reppe, Pulsnitz
Servicetechniker, Industriemontagen weltweit, auch in Afrika
Lieber Herr Gerhard und lieber Herr Seitz,
der neue Deal für die Infrastruktur, den Afrika braucht, der ist SO NEU NICHT!
Vor nunmehr 40 Jahren hat das BMZ eine Gemeinschaftsstudie beim Ifo Institut für Wirtschaftsforschung München und dem Deutschen... (mehr)
09.05.2017, 19:40 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
Zu: „Afrika braucht einen besseren Deal für seine Infrastruktur“
in "Neues" vom 8.5.2017

1. Welchen "besseren Deal" Afrika für seine Infrastruktur braucht, erklärt mir dieser Artikel nicht.

2. Ein Rätsel ist mir auch,... (mehr)
05.03.2017, 11:29 Uhr
Adjoa Frimpong-Boateng, Tübingen
Augenärztin , Augenärztin aus Ghana
Folgenden TED talk von Frau Mallence Bart-Williams finde ich beeindruckend und empfehlenswert:
www.tedxberlin.de/mallence-bart-williams-change-your-channel.


Folgend ein Auszug aus dem Talk (Quelle Transcript: https://perrystreetpalace.com/2016/02/18/mallence-bart-williams-tedxberlinsalon-transcript)


It’s... (mehr)
23.01.2017, 11:07 Uhr
Elke Zarth, Ségou
Unternehmerin, 24 Jahre in Mali
Viele Denkansätze des Marshallplans sind richtig und wichtig – drohen allerdings wie gehabt im Institutionendschungel ihre Effizienz einzubüßen – Deutschland kann nicht für alles und überall zuständig sein – man muss sich auf Überschaubares... (mehr)
22.01.2017, 18:55 Uhr
Jürgen Haushalter, Meckenheim
Photogrammeter/Topograph, Drei Jahre Tätigkeit in einem technischen Projekt in Lesotho
Die hehren Ziele des Marshallplans mit Afrika sehe ich eher symbolhaft, dieses im Jahr einer Bundestagswahl und in Zeiten der Flüchtlingskrise. Man möchte geneigt sein, in den allumfassenden Handlungszielen einen Hoffnungsschimmer zu sehen, jedoch... (mehr)
22.01.2017, 17:44 Uhr
Michael Junginger, Pfullendorf
Geschäftsführer, Unternehmer, Unternehmerische CSR-Projekte in Gambia und Tansania
„Eckpunkte für einen Marshallplan mit Afrika“ eine leere Hülse?!

Rupert Neudeck sagte in einem ZDF-Interview Folgendes:

„Staatliche Hilfe hilft oft wenig. In 40 Jahren wurden 500 Milliarden USD nach Afrika gebracht. Nicht in einem Land... (mehr)
16.01.2017, 23:21 Uhr
Winfried Reppe, Pulsnitz
Servicetechniker, Industriemontagen weltweit, auch in Afrika
Sehr geehrter Herr Gerhardt,
Ihr Vergleich zur afrikanischen Produktivität in der Landwirtschaft trifft auch auch die Baustoffproduktion in den meisten Regionen Afrikas zu.
Darum fehlen die elementarsten Voraussetzungen für eine Industrialisierung... (mehr)
01.01.2017, 17:44 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
Kommentar zu "Hühnchen aus Holland", SZ 30.12.2016
siehe Neues

Die Autoren erwecken den Eindruck, dass die Subventionen, die die EU der hiesigen Landwirtschaft zahlt, das wesentliche Problem seien - und übersehen dabei, dass das wirkliche... (mehr)
15.08.2016, 17:05 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
zu:
"Müller fordert Ende der Ausbeutung Afrikas"
Zeit Online 15.08.2016 (siehe Bonner Aufruf, "Neues")

1. Wer beutet Afrika seit 50 Jahren aus? Warum sagt Müller nicht, wen er meint: uns oder die afrikanischen "Eliten"?

2.... (mehr)
30.04.2016, 13:37 Uhr
Roland Herold, Lome
Kfz-Mechaniker-Meister, EH-DED/87-93 Niger/Togo) 2008- jetzt EH GIZ RW+Togo
Zum Thema Entwicklungszusammenarbeit/Reform der Entwicklungszusammenarbeit.

Ich zitiere (Die Welt 02.09.08 Ruf nach radikaler Reform der Entwicklungshilfe):
80 Prozent der Mittel würden über die staatliche Bürokratie verteilt. Wegen deren Ineffizienz... (mehr)
15.01.2016, 12:12 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
Zum Thema "Fluchtursachen" zwei fundamentale Irrtümer (aus denen keine vernünftige Politik erwachsen kann):

Merkel, FAZ 15.1.16:
"Ich glaube, dass wir die Lebensbedingungen der Menschen verbessern müssen."

("Wir"... (mehr)
04.12.2015, 14:14 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
zum Interview mit Josef Boven von der DEG, in E+Z (siehe "Neues" vom 4.12.)

Boven kann keinen einzigen Artikel aus subsaharischer Produktion nennen, der auf dem Weltmarkt verkäuflich wäre. "Chancen" dafür habe aber ein kenianischer... (mehr)
26.11.2015, 14:05 Uhr
Volker Seitz, Südfrankreich
Diplomat, 17 Jahre in Afrika
Wissenschaftler der James Cook University im australischen Cairns kritisieren, dass neue Straßen und Bahnlinien die Umwelt Afrikas bedrohen. Aber sollten die Afrikaner nicht selbst entscheiden wie sie ihr Leben organisieren wollen? Ist Umweltschutz... (mehr)
30.09.2015, 10:59 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Diplomat, 17 Jahre in Afrika tätig
BMZ Minister Müller behauptet in seinem Heimatblatt "Kreisbote" aus Kempten:"Die deutsche Entwicklungshilfe ist stets an die Bedingung geknüpft, dass kein Euro in korrupte Kanäle verschwindet. Es werden nur Länder unterstützt, die sich um Rechtsstaatlichkeit... (mehr)
19.06.2015, 12:30 Uhr
Elke Zarth, Wadern
Unternehmerin, 23 Jahre in Mali
Stellungnahme zum Bericht des Statistischen Bundesamtes vom

14.06.2015
Statistisches Bundesamt | WISTA | 3 | 2015

AUSSENHANDEL MIT AFRIKA

Sabine Allafi, Julia Koch

ZUSAMMENFASSUNG


„Obwohl der afrikanische Kontinent aufgrund seines... (mehr)
01.04.2015, 15:44 Uhr
Eva Rudolph, Karlsruhe
Lehrerin, Jugendhilfe Ostafrika e.V.
Jugendhilfe Ostafrika: 25 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe in Uganda

Ich wurde gebeten, den Verein Jugendhilfe Ostafrika auf der Seite des Bonner Aufrufes vorzustellen.

Die Idee und die Haltung des "Bonner Aufrufes" gefallen mir sehr gut, denn ich finde... (mehr)
12.12.2014, 16:13 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Botschafter a.D, 17 Jahre in Afrika tätig
Zur BMZ Pressemeldung vom 11. 12. (vgl. NEUES):Die Erweiterung der HERMES Deckungsmöglichkeiten für Länder der Subsahararegion ist eine erfreuliche Entscheidung. Schade nur, dass grundsätzlich Lieferungen und Leistungen nur an öffentliche Besteller... (mehr)
01.11.2014, 11:34 Uhr
Volker Seitz, Six Fours
Botschafter a.D., 17 Jahre in Afrika tätig
Dass der Langzeitpräsident von Burkina Faso aus dem Amt gejagt wurde, wird mancher als späte Rache für Thomas Sankaras Ermordung begreifen. Zum Verhängnis wurde Compaoré, dass er seine Dauerherrschaft durch eine Verfassungsänderung zementieren... (mehr)
01.11.2014, 10:56 Uhr
Volker Seitz, Six Fours
Botschafter a.D., 17 Jahre in 7 Ländern in Afrika tätig
Der Tod des sambischen Präsidenten Michael Sata in London am 28. 10. 2014 sollte uns und vor allem den Afrikanern zu denken geben.(vgl. NEUES vom 30.10.) Warum sterben afrikanische Staatschefs oft im Ausland?
Es gibt zahlreiche Beispiele: angefangen... (mehr)
26.09.2014, 10:34 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
Verhindert die EU den afrikanischen Export verarbeiteter Produkte?

Im Zentrum dieser Kritik stehen seit Jahren die EU-Agrarexportsubventionen. Die gibt es allerdings schon lange nicht mehr. Sie wurden schon vor vielen Jahren drastisch reduziert, und... (mehr)
24.09.2014, 12:07 Uhr
Werner Dr. med. Wittkowski, Münster
Univ.Prof (em.), Eigenes Bildungsprojekt in Brasilien und nun auch Afrika
Im Folgenden möchte ich die Arbeit der Studienförderung Passo Fundo e.V. vorstellen:
Ziel der aus privaten Spenden finanzierten, gemeinnützigen Studienförderung Passo Fundo e.V. (www.passofundo.de) ist es, besonders begabten, armen BrasilianerInnen... (mehr)
14.05.2014, 10:51 Uhr
Volker Seitz, Six Fours les Plages
Diplomat, Tätig u.a. in Guinea,Niger, Benin, Kamerun
Der Vorschlag von Rupert Neudeck: -vgl. NEUES vom 13.5.2014:" Vielleicht wäre es ein Modell, wenn jeder Staat der westlichen Welt mit einem Entwicklungsland einen Vertrag schließt. Die Bundesregierung würde etwa jungen Menschen aus Ghana hier... (mehr)
06.05.2014, 15:00 Uhr
Gerhard Karpiniec, Laxenburg/Österreich
Metalldrücker in Pension, 50 Jahre in Theorie und Praxis mit der EZA verbunden
Herrn Seitz Beitrag wundert mich. Songhai - scheinbar eine afrikanische "Erfindung” nach Herrn Seitz, wird in Zukunft von mir immer mehr und überall im EZA-Bereich positivist zitiert. Das gibt es scheinbar auf diesen Kontinent nur einmal. Man... (mehr)
03.05.2014, 12:04 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Botschafter a.D., 17 Jahre in 7 afrikanischen Ländern tätig
Herr Karpiniec fragte nach positiven Beispielen.Das Songhai Centre in Porto Novo in Benin und seinen Gründer Pater Godfrey Nzamujo kannte ich zu meiner Zeit in Benin sehr gut. Allerdings hat dieses hervorragende Projekt erfreulicherweise nichts mit... (mehr)
01.05.2014, 12:35 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
zu: Köhler-Rede "Von der Unmöglichkeit, über Afrika zu sprechen"; siehe unter "Neues" vom 18.3.

Eine geradezu leidenschaftliche Zuneigung gegenüber Afrika zeigt der ehemalige Bundes- und IWF-Präsident Horst Köhler seit langem, auch in dieser... (mehr)
29.04.2014, 13:42 Uhr
Gerhard Karpiniec, Laxenburg/Österreich
Metalldrücker in Pension, 50 Jahre in Theorie und Praxis mit der EZA verbunden
Ursprünglich dachte ich der "Bonner Aufruf” wäre eine Plattform welche praxisbezogene Arbeit, für positive lokale Veränderungen in sogenannten EZA-Ländern unterstützen/leisten wolle. Nun erstellt sich aus meiner Sicht, eine Plattform wo die... (mehr)
27.04.2014, 14:58 Uhr
Norman Kretzer , Aachen
Student Rohstoffingenieurswesen, Bergbauunternehmungen in Afrika
Bergbau ist ein über Grenzen hinweg greifender, globaler Prozess und eine der mächtigsten Industrien der Welt. Der schwarze Kontinent ist reich an Bodenschätzen, vor allem Erze und Öl werden in gigantischer Zahl durch global operierente Firmen exportiert,... (mehr)
09.04.2014, 22:44 Uhr
Winfried Reppe, Pulsnitz
Servicetechniker, Baustoffproduktion in Entwicklungsländern
Ich reagiere auf den Beitrag von Kurt Gerhardt vom 17.01.2014
Diesen Film sollten sich alle, die in irgendeiner Weise mit der "Entwicklungshilfe" zu tun haben, dringend mal anschauen.
---Hähnchenreste auf Reisen---
Film von Katarina Schickling... (mehr)
24.03.2014, 11:50 Uhr
Dr. Helmut Danner, Nairobi
Philosoph/Pädagoge, 19 Jahre Projektleiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Afrika
zu: Anmerkung Gerhardt (22.3.) zum Müller-Interview

Es ist wichtig, immer wieder auf dieses einseitige Denken hinzuweisen: WIR müssen das machen; wir sind verantwortlich für die Entwicklung anderer Leute; und WIR können dies auch… Noch kein... (mehr)
22.03.2014, 16:33 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
zum Interview mit Entwicklungsminister Müller im Bonner General-Anzeiger vom 8.3.2014:

Aus den Antworten des Ministers spricht eine Haltung, die sich in der Geschichte der Entwicklungshilfe als falsch erwiesen hat.
Zum Problem der vielen hungernden... (mehr)
22.03.2014, 15:10 Uhr
Jürgen Haushalter, Meckenheim
Ruheständler, 1990-1993 Entwicklungsarbeit in Lesotho
Leserbrief (vom 20.3.) zum Interview mit Entwicklungsminister Gerd Müller im Bonner General-Anzeiger vom 8.3. (siehe in "Neues"):

Entwicklungshilfeminister Gerd Müller betont im GA-Interview, dass die Entwicklungszusammenarbeit des BMZ... (mehr)
21.03.2014, 12:15 Uhr
Albrecht Heise, Karlsruhe
Journalist, fast 50 Jahre Berichterstattung aus Afrika
Nach fast 50 Jahren Afrika-Erfahrung bin ich überzeugt, dass dort keine Hilfe fruchten kann, solange die Ursachen des Elends weiter bestehen: Regierungen, die weniger dem Wohl der eigenen Völker dienen, als den Interessen multinationaler Konzerne. Denen... (mehr)
17.01.2014, 17:02 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
Ende einer Phantom-Diskussion
Dass die EU mit subventionierten Agrarexporten afrikanische Märkte überschütte und damit die Entwicklungschancen der einheimischen Landwirtschaft zunichte mache, gehört seit langem zum Standardrepertoire der deutschen... (mehr)
14.01.2014, 21:21 Uhr
Gerhard Karpiniec, Laxenburg/Österreich
Metalldrücker-Meister, 1965-1968 Kongo/Zaire, Begleitung der EZA seit 45 Jahren
zu einigen Thesen von V. Seitz:

"Die (zeitweise) Rückkehr der Diaspora könnte neue Ideen und Kapital für den Start neuer Unternehmen bringen. Sie hätten das Expertenwissen und Geschäftsmodelle aus der industrialisierten Welt."

... (mehr)
10.01.2014, 21:04 Uhr
Friedrich Keller-Bauer, Grabenstetten
Kaufmann, Vorstand der Stiftung Sabab Lou
Zu dem Spiegelartikel von Kathrin Hartmann über Mikrokredite

Es ist wie immer im Leben: ein Instrument wie Mikrokredite kann so oder so angewandt werden, zum Guten oder Schlechten. Herr Mader und Frau Hartmann verfallen einem klassischen Trugschluss,... (mehr)
08.01.2014, 18:14 Uhr
Edith Lanfer, Grabenstetten
Goldschmiedin, im Stiftungsbeirat der Stiftung Sabab Lou
Ich bedaure sehr, dass immer wieder undifferenzierte Artikel über Mikrokredite erscheinen. Wie von Volker Seitz erwähnt, sind sie ein wirksames Instrument, Eigeninitiative und Eigenverantwortung zu fördern, und vielen Menschen eine selbst bestimmte... (mehr)
05.01.2014, 17:51 Uhr
Winfried Reppe, Pulsnitz
Servicetechniker, Baustoffproduktion in Entwicklungsländern
Zu" Altreifen für Afrika" in der Rubrik "Neues".
Hoffentlich bin ich nicht der Einzige, den dieser Artikel empört.
Genau so läuft unser Umgang mit der Armut und dem Elend in der Dritten Welt!
Die deutschen Werkstätten kassieren... (mehr)
04.01.2014, 12:58 Uhr
Mag. Dr. Helmut Berg, Wien
Koordinator Oikocredit Austria und Autor, Re-Finanzierung von Mikrofinanzinstituten und Genossenschaft
Bezug:
"Warum Mikrokredite den Armen nur selten helfen" in Spiegel Online, 01.01.2014
(siehe "Neues")

Ich muss der Autorin K. Hartmann heftig widersprechen. Ich beschäftige mich seit über zehn Jahren wissenschaftlich mit Mikrofinanz... (mehr)
01.01.2014, 20:07 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Botschafter a.D., 17 Jahre Tätigkeit in Afrika
Mit dem Spiegelartikel von K.Hartmann vom 1.1. 2014 sollen wieder einmal Mikrokredite in Verruf gebracht werden. Mikrokredite helfen vielen Menschen mit schwierigen Lebenssituationen fertig zu werden. Sie sind ein brauchbares Instrument im Kampf gegen... (mehr)
28.12.2013, 17:21 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln
Journalist, Mitinitiator des Bonner Aufrufs
zu:
"Armes Afrika, reiches Afrika", Berliner Zeitung 27.12.13
siehe in "Neues"

Was Autor Thomas Schmid als Utopie bezeichnet, ist Realität. Für utopisch hält er, dass die EU aufhört, "Überschüsse der subventionierten... (mehr)
24.12.2013, 16:05 Uhr
Volker Seitz, Bonn
Botschafter a. D., Autor von "Afrika wird armregiert"
zu Bundesminister Müllers Erklärung vom 23. 12. (siehe unter "Neues"):

Schade, der neue Minister Dr. Müller macht Ankündigungen bevor er sich in dem Ministerium einen Überblick über die Wirkungen der jährlichen Milliarden"hilfen"... (mehr)
01.12.2013, 23:18 Uhr
Winfried Reppe, Pulsnitz
Ingenieur, Tätigkeit in der Baustoffbranche in Ruanda, Ghana, Nigeria
"Nach Gesprächen mit Vertretern von IHK, GIZ und GTAi habe ich den Eindruck, dass der "Bonner Aufruf" viel zu wenig bekannt ist in den Kreisen derer, die die Macht hätten, die völlig unbefriedigenden Zustände in der Entwicklungshilfe... (mehr)
11.09.2013, 11:51 Uhr
Silke Hillmann, Fulda
Sozialarbeiterin, Organisationsentwicklerin, 5 Jahre als EH für DED 99 bis 01 Kamerun und 05- 08 Niger
1. Demokratieförderung so wie wir es betreiben ist in Ländern mit wenig Bildung und hohen Analphabetenquoten aus meiner Sicht ein merkwürdiges Unterfangen. Ein Kollege im Niger sagte, er wünsche sich einen wohlwollenden Diktator zurück, der Ideen... (mehr)
23.08.2013, 08:45 Uhr
Bert Meyer, Friedberg
Ordensbruder, Ich habe 12 Jahre als Schreiner in Kamerun gearbeitet, 96-08
Ich beziehe mich hier auf einen Artikel von Herrn Volker Seitz "Bequem, aber wirkungslos" und den darin enthaltenen Absatz "Regieren in Afrika heißt improvisieren und Durchwursteln" aus der Süddeutschen Zeitung vom 23. Juli 2013 (zu lesen... (mehr)
17.08.2013, 09:49 Uhr
Mebada Nkodo Bertrand Tatien, Kamerun
Student, Ich bin ein Kameruner
Ich bin der Meinung, dass die Entwicklungshilfe der Entwicklungshelfer sehr günstig ist aber nicht den Afrikanern.
08.08.2013, 06:32 Uhr
Johannes Michael Dr. Nebe, Trier
Hochschullehrer, durch Lehre und Forschung seit 1997, vor allem Ostafrika
Dieses nun eingerichtete EZ-Forum ist notwendig. Es bietet die Möglichkeit, den kritisch-konstruktiven Gedankenaustausch für eine dringend zu erneuernde Entwicklungspolitik zu fördern. Diese Erfahrung habe ich in zahlreichen Projekten, die ich mit... (mehr)
27.05.2013, 21:46 Uhr
schulte carl maria, frankfurt am main
Initiator, Projektentwickler, Leiter Eine Welt Laden etc.
Entwicklungsländer gibt's ja bekanntlich im SÜDEN u n d im NORDEN!
Sustainable Living, ökologische Lebensweisen können modellhaft in Ökosiedlungen realisiert werden, die Wohnen, Arbeiten und Freizeit integrieren.
Richtung ECOTOPIA gehen z.B.... (mehr)
08.12.2012, 12:14 Uhr
Dr. Adjoa Frimpong-Boateng, Tübingen

Es wäre wünschenswert die Vergabe der Entwicklungsgelder an vorausgegangene sicht- und messbare sowie nachhaltige Erfolge zu knüpfen. Ein Großteil der Steuergelder verschwindet derzeit in Taschen von korrupten Machthabern und Institutionen oder wird... (mehr)
07.12.2012, 01:42 Uhr
Dr. Adjoa Frimpong-Boateng, Tübingen

Lieber Herr Gerhardt, Sehr geehrter Herr Seitz, sehr geehrter Herr Karpiniec,

vielen Dank für Ihre Anteilnahme an den Sorgen unseres Kontinentes. Ich vergleiche unseren Kontinent häufig mit einem Waisenkind. Keine Eltern (der Staatsapparat, die Politiker,... (mehr)
24.11.2012, 19:48 Uhr
Jacques Abel Onya, Bonn, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

Die 10 Vorschläge finde ich sehr zutreffend. Ich hoffe, dass Bonner Aufruf mit deutschen und internatioanalen Geldgebern zusammenarbeitet, damit die 10 Vorschläge praktisch umgesetzt werden.
06.11.2012, 16:51 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

On Nov. 13th "Friends of Europe" will hold their Summit on Africa
"Ascending Africa: Opportunities and challenges” in Brussels.

In the invitation to the conference it says:

"Africa is in the global spotlight: with its booming... (mehr)
16.07.2012, 15:40 Uhr
Volker Seitz, Bonn

Warum gibt es Armut und Hunger in Afrika?

Ständig wird Afrika von interessierter Seite als arm und hilfsbedürftig vorgeführt. Kein Wort davon, dass die Rettung vor der eigenen Haustür liegt. Stichworte: Bekämpfung der Bestechlichkeit, Steuerehrlichkeit,... (mehr)
20.05.2012, 13:04 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

Die Meldung in "Neues" (20.5.2012) vom Mannheimer Katholikentag hätte ohne das Wirken des "Bonner Aufrufs" wahrscheinlich anders gelautet. Es fällt auf, dass bis in Formulierungen hinein die dort geäußerten Meinungen dem sehr ähnlich... (mehr)
13.05.2012, 22:59 Uhr
Awah Callistus Akuma, Gelsenkirchen, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

The President
Peasant Economists Association e.V (PEECAS)
www.peasanteconomists.org
Tel:(Germany):0049-2842-1239005
Tel:(Cameroon):00237-74363962

TRADE NOT AID!

EMPOWERMENTOF CIVIL SOCIETY, NOT CORRUPT COVERNMENTS!
13.05.2012, 13:50 Uhr
Alexandre Armando Dunduro, Beira/Mosambik, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

Schön, dass es Menschen gibt, die sich auf diese Art um Afrika kümmern.
Ich glaube, dass es viele gute individuelle Projekte gibt, die nur als Ein-Mann- Projekt funktionieren können. Doch solche Projekte haben keine Chance, weil sie nicht ein Mal... (mehr)
06.05.2012, 15:46 Uhr
Gilbert Kana, Reutlingen, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

"Exige beaucoup de toi-même et attends peu des autres.
Ainsi beaucoup d'ennuis te seront épargnés."
Confucius.
28.03.2012, 18:00 Uhr
Elke Zarth, Segou/Mali

Zum Putsch in Mali und dem Artikel in Le Monde, 26.03.2012

« LE MONDE

L'exemplaire démocratie sénégalaise

Vu de Bamako, Dakar doit faire rêver ! Alors que la capitale du Mali vit à l'heure du chaos et de la confusion, celle... (mehr)
04.02.2012, 20:30 Uhr
Dr. Birgit Lödige, Münster, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zum Beitrag : GSK's Andrew Witty on the future of pharma collaboration to help poor countries vom 31.1.2012
Es erscheint mir bemerkenswert, dass die Journalistin Sarah Boseley ihr Interview mit A. Witty ausdrücklich nicht kommentiert hat.
Ganz sicher... (mehr)
28.01.2012, 21:10 Uhr
Roland Becker, Costa Rica

Es ist spannend wie viele Leute ueber Entwicklung, Kooperation, Bildung etc. debattieren, und die Bedeutung der Auslandsschulen und der Schueler der Ausslandsschulen immer wieder ausser Acht gelassen wird.

Ebenso in dem Zusammenhang - m.E. kontraproduktiv... (mehr)
08.01.2012, 17:48 Uhr
Volker Seitz, Bonn

Doch Frau Hirsch. Selbstverständlich gibt es gute Beispiele. Ruanda ist z.B. ein Vorzeigestaat. Ich habe dies in meinem Buch, Interviews und zahlreichen Artikeln hervorgehoben: Der Präsident von Ruanda, Paul Kagame hat eine Vorstellung von der Zukunft... (mehr)
08.01.2012, 14:08 Uhr
Rita Hirsch, Erkrath

Ist denn niemand mal auf die Idee gekommen, sich einen Staat herauszupicken, in dem nachhaltige Entwicklungspolitik vorzeigbar und öffentlich betrieben wird, der dann als Vorzeigestaat für andere Entwicklungsländer als Vorbild dienen könnte. Ganz... (mehr)
24.12.2011, 12:17 Uhr
Volker Seitz, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich lese immer wieder in den Medien, dass die "Millenium Entwicklungsziele " gefährdet seien. Die Ziele sind nicht nur gefährdet, sondern es ist absehbar, dass sie nicht erreicht erden können.
Die Milleniumsziele spielen nur noch eine zentrale... (mehr)
13.12.2011, 17:45 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

Zum Beitrag von Hr. Karpiniec vom 1.12.2011
Lieber Herr Karpiniec,
vielen Dank für Ihre Anregung, aber solche Dinge übersteigen einfach unsere Möglichkeiten. Wir haben nicht das Personal, um so etwas machen zu können.
Mit der Bitte um Verständnis... (mehr)
13.12.2011, 15:37 Uhr
Gerhard Karpiniec, Laxenburg/Österreich, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Gerne gebe ich Herrn Alex Kofi Applah mit dem verwendeten Wort ERBÄRMLICH recht.
Meine Frage an Ihn, was sind seine Vorschläge zur Verbesserung der jetzigen Situation. Was hat er bisher gemacht, mit wie viel eigenem Geld hat er versucht , auch im... (mehr)
12.12.2011, 14:47 Uhr
Alex Kofi Appiah, Essen

Das Ergbenis der Entwicklungspolitik in Afrika kann man überhaupt nicht übersehen - Bildung, Infrastruktur, Gesundheitswesen, etc - Mir fällt gerade ein Wort ein -> ERBÄRMLICH!
01.12.2011, 20:00 Uhr
Gerhard Karpiniec, Laxenburg/Österreich, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Was mich stört.

In einem doch qualifizierten Gremium wird natürlich Kritisiert, andererseits fehlt mir das Aufzeigen wo es funktioniert. Dabei denke ich nicht an das Aufzeigen der PR-Abteilung vieler NGO´s und Initiativen sondern das aufzeigen... (mehr)
29.10.2011, 17:24 Uhr
Martin Schneiderfritz, Natitingou, Benin

"Auf der anderen Seite der Theke" oder :
Betrachtungen zum Stand des Dezentralisierungsprozesses in der Republik Benin,
angestellt von einem ehemaligen Mitarbeiter des reformführenden Innenministeriums, jetzt Bürger einer der neuen Kommunen

Vorbemerkung... (mehr)
22.10.2011, 17:10 Uhr
Adjoa Frimpong-Boateng, Tübingen und Accra

Ich frage mich schon seit Jahren, warum so viel Geld in
nutzlose Projekte gesteckt wird. Wird nicht überprüft, wohin die Gelder fließen? Die sogenannte "Entwicklungshilfe" nährt derzeit nur gierige, korrupte Machthaber und lähmt unseren... (mehr)
28.09.2011, 09:28 Uhr
aart van der heide, elburg, NL, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

ich finde es tol dass deutschland griechenland entwicklungshilfe geben will. es zeigt viel solidaritat.
24.09.2011, 20:04 Uhr
Torben Winter, Gedern, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ein sehr gutes Video von weltwärts-Freiwilligen der GIZ in Uganda. Es bringt den Punkt des interkulturellen Austausches sehr gut auf den Punkt. Wäre schön, wenn es überall so aussehen würde.
vimeo. com/ 28606688 (Leerzeichen entfernen, dann öffnet... (mehr)
13.09.2011, 20:33 Uhr
Elke Zarth, Mali

Dezentralisierung in Mali - große Schilder in kleinen Gärten

Die Einschätzung, inwieweit die Dezentralisierung in Mali heute umgesetzt ist, ist zuallererst sicher eine Sache der Perspektive und die führt jeweils zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.... (mehr)
09.09.2011, 21:47 Uhr
Jürgen Haushalter, 53340 Meckenheim

Zum Interview mit Bob Geldof im BA-Beitrag vom 30.8.11, A. Hämmerli "Afrikas Wirtschft explodiert"

Zu Bob Geldofs Aussagen im Interview fallen mir nur Begriffe ein wie hanebüchen und himmelschreiend. Kein einziges Wort ist es wert, auf... (mehr)
07.09.2011, 21:34 Uhr
Herbert Grüner, Waiblingen

Zu dem Interview mit Bob Geldof im Artikel von A. Hämmerli "Afrikas Wirtschaft explodiert" (siehe Bonner Aufruf "Neues", 30.8.):
Wo Herr Geldof seine rosaroten Informationen zu Afrika herbezieht, ist mir nicht bekannt, von großer... (mehr)
28.08.2011, 14:03 Uhr
Torben Winter, Gedern, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Mein Resümee zu meinem weltwärts-Jahr in Ghana:

Obwohl weltwärts ein Projekt des BMZ ist, ist nicht die Hauptsaufgabe der Freiwilligen in dem Jahr die Armutsbekämpfung. Ich sehe die Ziele von weltwärts in folgenden Punkten: persönliche Erfahrungen,... (mehr)
22.08.2011, 13:54 Uhr
Manuela Fischbach, Langenfeld, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Es gibt in den verschiedenen Ländern genügend studierte Fachkräfte die in der Lage sind, in Ihrem eigenen Land Projekte zu betreuen. Man müsste für diese Fachkräfte Gelder zur Verfügung stellen! Warum wird Geld ausgegeben, um europ. Führungskräfte... (mehr)
04.07.2011, 00:10 Uhr
Lennart Oestergaard, Hamburg, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich empfehle den Autoren und Hostern dieser Internetseite, schnellstens eine Facebook-Gruppe (mit weiterleitung auf diese Website) zu gründen, mit deren Hilfe in kurzer Zeit sehr viele Unterschriften gesammelt werden könnten.
17.06.2011, 14:15 Uhr
Dr. Maria Giselly de Albuquerque Leinenbach, Berlin

Es muss nachgeprüft werden, wie viel der nominellen Hilfe aus Deutschland in Wahrheit als ABM für Deutsche zu bezeichnen wäre.
13.06.2011, 12:25 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

zu "Neues" 12.6. "Aufschwung aus der Tiefe"

"Demokratie auf dem Vormarsch":

Die Autoren machen den Fehler, Wahlen in Afrika mit Demokratie zu verwechseln.
Abgesehen davon, dass viele Wahlen dort nicht demokratisch... (mehr)
30.04.2011, 11:34 Uhr
Volker Seitz, Bonn

Zu der FAZ-Meldung vom 29.04. (vgl. Neues), dass die zweitgrößte Volkswirtschaft China vom BMZ nicht mehr unterstützt wird. Das ist nur die halbe Wahrheit:Offiziell hat Deutschland seine Entwicklungshilfe an China eingestellt. Nach Informationen ebenfalls... (mehr)
19.03.2011, 15:55 Uhr
Jürgen Haushalter, Meckenheim, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Jürgen Haushalter, Meckenheim, zum Kommentar von Vincenz Oberhuber vom 17.3.2011
Erfreulicherweise gibt es tatsächlich engagierte, aber leider nur wenige Organisationen, die nicht nur Jugendliche in sogenannte Entwicklungsländer entsenden, sondern... (mehr)
17.03.2011, 17:46 Uhr
Vincenz Oberhuber, Freiburg

Zum Kommentar von Jürgen Haushalter, Meckenheim am 14.09.2010, letzter Absatz:

Es gibt in Deutschland immerhin (und meines Wissens leider NUR) einen Entsender, der auch ein "Incoming-Programm" anbietet; die Freunde der Erziehungskunst Rudolf... (mehr)
12.03.2011, 12:38 Uhr
Dr. Martin Schneiderfritz, Natitingou/Benin

Das Ungeheuer von Loch Ness oder: Ein "Marshallplan für Afrika"

Die Ereignisse in Nordafrika und die Debatte über die Gestaltung der künftigen Entwicklungskooperation mit den sich dramatisch wandelnden Ländern dieser Region liessen ein... (mehr)
20.02.2011, 21:59 Uhr
Albrecht Heise, Freiburg

Was Robert Wunderlich mit seinem Verein in Uganda tut, überzeugt und imponiert!

Jedem berufsmäßigen Entwicklungshelfer aber wird es den kalten Schweiß der Existenzangst auf die Stirn treiben: Entwicklungszusammenarbeit mit der Betonung auf Arbeit?... (mehr)
20.02.2011, 12:28 Uhr
Robert Wunderlich, Heilbronn

Lieber Herr Seitz,

nachdem Sie über unsere Homepage gestolpert sind und mich angeschrieben hatten möchte ich kurz meine Meinung aus der Sicht eines kleinen EZ Projekts kundtun.

Ich selbst war ein halbes Jahr nach meinem Abitur an einer Schule... (mehr)
29.01.2011, 16:57 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

zur Frage von Herrn Karpiniec, 25.1.:

Was getan werden kann - und sollte -, haben die Unterzeichner der "10 Vorschläge" erklärt.

Vor allem müssten die afrikanischen Gesellschaften und Staaten, die mehr wirtschaftliche Entwicklung wollen,... (mehr)
25.01.2011, 17:09 Uhr
Gerhard Karpiniec, Laxenburg/Österreich

Möchte Ihnen mitteilen, dass ich mich freue, Ihre Plattform gefunden zu haben.

Meine Sicht zur EZA (Entwicklungszusammenarbeit kommt aus der eines Handwerkmeisters, der einen Betrieb hatte und mit der EZA 45 Jahre in Verbindung ist. - Siehe meine... (mehr)
18.01.2011, 00:05 Uhr
Falco Riemer, Bonn

zu Kurt Gerhardt, Köln, vom 10.01.
zum Beitrag von Falco Riemer vom 6.1.

... Afrika produziert Güter, die auf dem internationalen Markt stark nachgefragt werden.

>KG: "Aber so gut wie keine, die mit Hilfe afrikanischer Intelligenz und... (mehr)
13.01.2011, 08:52 Uhr
Uwe Jung, Jaunde

Scam dich reich dank MDG !
--------------------------

So weit ist es mit den Millenium Development Goals (MDG) schon gekommen. Weil kaum noch einer dran glaubt, haben Scammer plötzlich das Thema für sich entdeckt. Nachfolgende E-Mail entbehrt nicht... (mehr)
12.01.2011, 08:55 Uhr
Martin Dr.Schneiderfritz, Natitingou, Rep. Benin

Mikrokredit und "Klein-Madoff" in Benin

1. Mikrokredit - nützlich als Kern-Idee, pervertiert als Massenpraxis

Nachstehend zwei Passagen aus neueren Presseveröffentlichungen, die aktuell, kurz und treffend den Stand des Abstiegs der... (mehr)
10.01.2011, 15:59 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

zum Beitrag von Falco Riemer vom 6.1.

... Afrika produziert Güter, die auf dem internationalen Markt stark nachgefragt werden.

KG: "Aber so gut wie keine, die mit Hilfe afrikanischer Intelligenz und
Qualifikation so hergestellt... (mehr)
06.01.2011, 02:57 Uhr
Falco Riemer, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zum Beitrag: Kurt Gerhardt, Köln, "Afrikas verpasste Exportchancen" von 2010-12-09 16:51:29

Sehr geehrter Herr Gerhardt,

die Ansätze des "Bonner Aufrufs" finde ich gut. Ihr Beitrag ist aber, auch wenn er das richtige Thema... (mehr)
19.12.2010, 18:10 Uhr
Volker Seitz, Six Fours

Zur Meldung aus Nairobi vom 19.12.
Leider ist der Schwund von umgerechnet 80 Mio Euro nicht unwahrscheinlich.
Michela Wrong schildert in dem Buch "Jetzt sind wir dran"(It's our turn to eat) sehr anschaulich das sehr tief verwurzelte System... (mehr)
15.12.2010, 22:31 Uhr
Bernd Gerul, Bielefeld, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Karl Dampf ist in seiner klaren Analyse nur zuzustimmen. Solange hier keine Änderung erfolgt, wird wichtigstes Ziel weiterhin die Arbeitzplatzerhaltung jedes Experten vor Ort sein, was ihm niemand verdenken kann. Wir sollten ehrlich und mutig die Systemfrage... (mehr)
09.12.2010, 16:51 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

Afrikas verpasste Exportchancen

Afrika südlich der Sahara produziert so gut wie keine industriellen Güter, die auf dem Weltmarkt verkäuflich sind, nicht einmal einfachste technische Geräte - also Artikel, durch deren Export ostasiatische "Tiger"... (mehr)
18.10.2010, 19:45 Uhr
IDEATUM www.ideatum.de, Dakar Senegal

Ihr "Bonner Aufruf" sowie das Buch von Volker Seitz sind wichtige und willkommene Anstossinitiativen. Leider haben beide m.W. bisher nicht zu einer konstruktiven Debatte um eine neue Entwicklungspoltik gefuehrt.
Umso mehr freue ich mich ueber das offentliche... (mehr)
28.09.2010, 14:40 Uhr
Max Haberstroh, Schonach

A Convenient Truth for Tourism
(27.9.2010)

"Cluster" and "Cross-Promotion" have become buzzwords of modern cooperation. Why not make cross-promotion of renewable energy and sustainable tourism the example of a strategic benchmark,... (mehr)
24.09.2010, 16:58 Uhr
Karl Dampf, Brasilien, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Also ich sitze gerade in Brasilien und betreibe sogenannten EZ. Ich denke das größte Problem ist das, dass die tatsächliche Projektkonzeption, Initiierung und Durchführung der EZ wird weiterhin federführend durch die Durchführungsorganisationen... (mehr)
23.09.2010, 19:15 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

on Obama's speech at MDG summit (see "News", Sept. 22)

Is Obama right when he says "democracy and economic growth go hand in hand"?

Whether we like it or not - the developing countries, especially in East Asia, that made the... (mehr)
21.09.2010, 13:18 Uhr
Prof. Dr. Winfried Pinger, Köln

Zur epo-Meldung vom 7.9. (siehe "Neues")

Mit Polemik, persönlichen Angriffen und politischer Hetze versucht nun Wilhelm in derselben Machart wie seine politischen Freunde im SPD-Vorstand politisch Andersdenkende zu diffamieren und dann... (mehr)
14.09.2010, 11:44 Uhr
Jürgen Haushalter, Meckenheim

zur "weltwärts"-Diskussion

Wenn überhaupt, profitiert nur eine Seite von "Weltwärts”

Wenn Entwicklungsminister Dirk Niebel die Kritik Rupert Neudecks und Winfried Pingers an Weltwärts (Zitat: Ein durch Steuermittel finanziertes... (mehr)
14.09.2010, 09:57 Uhr
Helmut R. Schrader, Berlin, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Sicherlich interessiert Sie das jüngste Husarenstück der GTZ. Siehe unter anderem bei www.africanewsnetwork.de
09.09.2010, 08:06 Uhr
Volker Seitz, Bonn

Rechtswidrig im Land

Ich möchte Herrn Geruls Kommentar ergänzen. In vielen Ländern, z.B. in Tansania und Kamerun, sind sie - wie ich aus dem BMZ erfahre - unerwünscht und bekommen keine Arbeitsgenehmigung. Die Weltwärtsler sind also rechtswidrig... (mehr)
07.09.2010, 18:24 Uhr
Bernd Gerul, Bielefeld

Die Kritik von Rupert Neudeck an "Weltwärts" trifft einen wunden Punkt des Programms: Es werden junge Menschen verschickt, die gerade in Deutschland die Schule beendet und noch keinerlei Berufserfahrung haben. Diese Freiwilligen sollen durch... (mehr)
01.09.2010, 23:49 Uhr
Henrik Mertens, Paderborn

Keine Abschaffung von "weltwärts"

Der eigentliche Sinn des Programmes "weltwärts" besteht meiner Meinung nach nicht in eigentlicher Entwicklungshilfe in den Entwicklungsländern. Die Hilfe, die vor Ort geleistet wird, ist in vielen... (mehr)
01.09.2010, 11:33 Uhr
Volker Seitz, Bonn

Dass Afrika "weltwärts"-Freiwillige braucht ist eine Erfindung von Frau Wieczorek-Zeul und von Hilfsorganisationen

"Ich möchte etwas Sinnvolles mit meinem Leben anfangen und deshalb in Afrika helfen." Diesen Satz habe ich schon... (mehr)
01.09.2010, 09:03 Uhr
Paul Werthmann, Freiburg

Keine Abschaffung von weltwärts:

Entwicklungshilfe ist nicht nur eine Aufgabe der großen Politik, sondern immer mehr auch der individuellen Initiativen. Jede Förderung, die junge Menschen mit den Nöten bedürftiger Länder bekannt macht ist somit... (mehr)
31.08.2010, 18:51 Uhr
Sebastian Hundt, Leipzig

Keine Abschaffung von "weltwärts":

Wir als kleine Organisation hier in Leipzig haben lange zusammen mit VENRO
und der Politik um so ein Programm mit der Politik gerungen und haben schon
mehrere Durchgänge in die Ukraine begleitet und... (mehr)
25.08.2010, 19:13 Uhr
Dr. Birgit Lödige, Münster

zum Beitrag : 19.08.2010 IRIN Aiding aid workers


Der Bericht beschreibt sehr deutlich eine Entwicklung, die seit geraumer Zeit zu beobachten ist.
Da ist zum Einen die "Entwicklungshilfe-Industrie". Und darum herum hat sich nun zusätzlich... (mehr)
24.08.2010, 01:30 Uhr
Robert Calderisi, Montreal, Canada, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

These proposals go to the heart of what development aid was intended to accomplish and what has been forgotten in the rush to build up, and spend, huge aid budgets. Misdirected "aid" not only destroys as much as it builds but also discourages... (mehr)
22.08.2010, 09:11 Uhr
Parvine Djoneidi, Niamey, NIGER

sur l'article "Why Development Aid for Africa Has Failed"

J'ai lu l'article, c'est vraiment la vérité.
Mais y a-t-il des oreilles pour l'entendre ?
19.08.2010, 10:35 Uhr
George Ayittey, Washington, D.C.

on "Why Development Aid for Africa Has Failed"

I commend you for attempting to introduce the subsidiarity principle into the debate on development aid. This common sensical principle requires that, first, providers of aid should not do for... (mehr)
18.08.2010, 08:55 Uhr
Jean-Jacques Kuss, Strasbourg

Commentaire sur "Why Development Aid for Africa Has Failed" in Spiegel Online

J'ai travaillé durant 17 années en Afrique (Tunisie, Sénégal, Niger) en tant que médecin pédiatre et spécialiste en Santé Publique.
L'article... (mehr)
17.08.2010, 09:45 Uhr
Ujulu Benti, Hannover

on "Why Development Aid for Africa Has Failed" SPIEGEL ONLINE

Mr. Kurt Gerhardt has clearly indicated "Why the Development Aid Has Failed in Africa.
I come from Ethiopia and live in Germany since 2002. I am ordained Pastor of the Ethiopian... (mehr)
05.08.2010, 18:13 Uhr
Prof. Dr. Rainer Tetzlaff, Hamburg

zur Kritik an Mikrokrediten:

Es ist erschütternd - ich habe begriffen, dass M. Yunus nicht die Lösung des Armutproblems ist - sondern Teil seiner Ursachen.
04.08.2010, 18:54 Uhr
Andreas Brinkmann, Münster

zur Kritik an Mikrokrediten (siehe "Neues", 20.7. und 3.8.):

Auch wenn sich eine Bank an Mittellose, Hilflose und leider oft auch Ahnungslose wendet, gilt leider auch dann immer noch Brecht: Was ist das Ausrauben einer Bank gegen das Gründen... (mehr)
26.07.2010, 09:28 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

zum Artikel "Eigene Eliten plündern Afrika" (siehe "Neues" vom 26.7.)

Die Kritik an den afrikanischen Herrschern ist richtig, die Bemerkungen zum Handel sind es nicht. Schwarzafrika - also die Kernzone der Entwicklungshilfe - ist... (mehr)
24.07.2010, 12:43 Uhr
Hans-Albrecht Max Schraepler, 53173 Bonn

Mein in "Africa Positive" erschienener Artikel
(12. Jahrgang, No. 38, 2010):

"Denkansätze
für
eine notwendig neu zu formulierende deutsche Afrikapolitik



Nachrichten... (mehr)
11.06.2010, 10:35 Uhr
Volker Seitz, Bonn

In der FAZ vom 11. Juni 2010 leistet sich die Kfw -mit Steuergeldern- eine ganze Seite Werbung für ihre Entwicklungshilfe Der Vorstand Dr. Kloppenburg lässt dort ein Interview mit sich selbst veröffentlichen. Seine Antwort auf die selbst gestellte... (mehr)
08.06.2010, 22:18 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln

zu Jürgen Haushalter, siehe 4.6.10

Unbestreitbar haben viele afrikanische Gesellschaften Lebensweisen, von denen wir im Norden viel lernen können, z.B. die Solidarität innerhalb der Großfamilie, besonders die Sorge für alte Menschen. Aber fest... (mehr)
07.06.2010, 17:00 Uhr
Dr. Birgit Lödige, Münster

Der Diskussion zum Spiegel-Online Artikel von Kurt Gerhardt "Warum die Helfer versagen" möchte ich noch einen weiteren Aspekt hinzufügen:

Die Schwierigkeit des Umdenkens.

Zu Recht zieht Kurt Gerhardt das Fazit, dass Afrikaner sich nur aus eigener... (mehr)
06.06.2010, 10:41 Uhr
Thomas Maul, Leipzig, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Mein Hintergrund liegt nicht in einer bisherigen beruflichen Erfahrung in Afrika oder anderer direkter Erfahrung mit Entwicklungshilfe. Statt dessen bin ich mit Frau und Kind über neun Monate lang im Uhrzeigersinn um Afrika gefahren. Dabei haben wir... (mehr)
05.06.2010, 19:16 Uhr
Ralph Sina, Washington

Betr.: Kurt Gerhardt auf Spiegel-online
zu Horst Köhlers Nigeria-Bemerkung

Das eint Afrikas Präsidenten und Deutsche Bundespräsidenten: beide müssen sich Respekt erwerben - er wird nicht qua Amt verliehen.
Vielleicht kann der Privatier Horst... (mehr)
04.06.2010, 08:24 Uhr
Jürgen Haushalter, Meckenheim

Zum Spiegel Online-Beitrag von Kurt Gerhardt
"Warum die Helfer versagen”
oder
Der positive Aspekt gescheiterter Entwicklungshilfe

Der Kritik von Kurt Gerhardt im Spiegel-Online vom 23.5.2010 zum Versagen der Entwicklungshilfe in Afrika ist... (mehr)
31.05.2010, 18:35 Uhr
Hans-Albrecht Max Schraepler, 53173 Bonn

Zu: "Entwicklungshilfe
Warum die Helfer in Afrika versagen" Von Kurt Gerhardt

Warum ziehen Sie nicht selbst den Schluss?

Warum muss die Entwicklungspolitik in Afrika vom politischen Umgang mit dem und im Kontinent immer getrennt gesehen... (mehr)
26.05.2010, 22:07 Uhr
Andreas Brinkmann, Münster, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Den Aufruf hätte ich gerne unterzeichnet, weil er richtig und wichtig für die EZ allgemein ist. Ein Kriterium für die Unterzeichnung scheint aber EZ-Erfahrung in Afrika zu sein.Ich war für die EZ aber nur 10 Jahre in Lateinamerika tätig.
26.05.2010, 07:46 Uhr
Martin Seiffert, Thailand, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die EZ ist zu theoretisch geworden. Aus meiner 5 Jaehrigen Erfahrung heraus kann ich als Handwerksmeister sagen, dass man vielzuviel mit Papierkram, Programmen und finanzieller Foerderung von Projekten beschaeftigt ist. Ich habe diese Sachen in meiner... (mehr)
25.05.2010, 16:10 Uhr
Bernd Gerul, Bielefeld, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

Die Suche nach größtmöglichen Gemeinsamkeiten ist oftmals leider nur möglich auf Kosten klarer kritischer Aussagen. Nur so scheint verständlich, dass die 10 Vorschläge die Förderung von Grund- und Berufsbildung nicht erwähnen, die Finanzdienstleistungen... (mehr)
25.05.2010, 09:56 Uhr
Christof Hoyler, Everberg

Zu "Warum die Helfer in Afrika versagen":
Zu Ihrem Artikel: Eigentlich kann man nur dazu sagen: Ja so ist es und doch steht zu fürchten das "Business" geht weiter "as usual", zumindest solange hierzulande noch die Kassen... (mehr)
23.05.2010, 22:25 Uhr
Albrecht Heise, Freiburg, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zum sehr lesenswerten Beitrag von Kurt Gerhardt in SPIEGEL ONLINE von heute:

Die Helfer scheinen am Erfolg nicht wirklich interessiert, denn damit würden sie sich doch den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Diese Hilfe ist ein zu schönes Geschäft... (mehr)
11.05.2010, 18:55 Uhr
Ujulu-Tesso Benti, Hannover, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

"Afrika wird arm regiert oder wie man Afrika helfen kann" heißt das Buch von einem mutigen ehemaligen Botschafter der Deutschen Bundesrepublik, Herrn Volker Seitz. Man sagt auf English "do not judge a book from its cover" Beurteile nicht ein Buch nach... (mehr)
24.03.2010, 09:55 Uhr
A Nonym, Ebenda, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

(Identität des Autors ist dem "Bonner Aufruf" bekannt.)

Die Feststellung, dass Bildung für die Entwicklung Afrikas wichtig ist, ist genau so richtig wie die Feststellung, dass auch in diesem Bereich seit Jahrzehnten Projekte und Programme... (mehr)
25.02.2010, 13:17 Uhr
Elke Zarth, Ségou Mali

Im Blick auf die Gründe für Gelingen oder Nichtgelingen von Entwicklungshilfe herrschen sicher eine Menge Missverständnisse vor. Allen voran die Erwartung der Geberländer, die afrikanischen Gesellschaften würden auf Dauer zwangsläufig ein demokratisches... (mehr)
13.02.2010, 11:01 Uhr
Volker Seitz, Bonn

Minister Niebel spricht in seinen Interviews von einer Neuausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit. Eine wirkliche Reform würde bedeuten, dass es keine "eingeschränkten Prüfungsaufträge" mehr gibt, deren Einschränkung darin besteht, dass... (mehr)
11.02.2010, 15:33 Uhr
Arend Jan Boewkestijn, Leiden, Niederlande

Since there is no clear relation between aid and development there is every reason in the world to reform the way we give aid. Let us take the poblem of moral hazard seriously and stop giving aid to corrupt governments but focus on the private sector.... (mehr)
24.01.2010, 14:17 Uhr
Juergen Eichholz, Frankfurt am Main, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Kann man in der deutschen Consultingwirtschaft nach Unterzeichnung dieses Aufrufes eigentlich noch einen Job bekommen?

Oder anders gefragt: wer von den Mitlesern verdient sein Geld mit der gegenwärtigen Form der EZ?
18.01.2010, 12:30 Uhr
Andre Munzinger , Koeln

A short respone to Femi Awoniyi:
There is no doubt: western governments have had a plethora of interests in giving aid. And it is correct that there are those, who are keen on keeping Africa dependent on help from outside. But the most ambivalent argument... (mehr)
15.01.2010, 16:07 Uhr
Femi Awoniyi, Heidelberg

on "Why Africa Is Losing its Dignity" (Apr. 21, 2009)

Although I agree with the central theme of the article, which is that only Africans can develop Africa, I would like to make the following points:

A. The West does not seem to want... (mehr)
07.01.2010, 09:59 Uhr
Jean Strohecker, 83624 Otterfing

Herr Kurt Gerhardt,
Ihre Expertise in der Sendung des bayerischen Fernsehens, BR Alpha vom 5.1.010,

http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-tagesgespraech.shtml#

war sehr aufschlußreich und informativ.
Ihre... (mehr)
01.01.2010, 23:00 Uhr
Christian Wilmsen, Bonn, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

Dem Omnipotenzproblem zum Opfer gefallen.

Der Appell an die zukünftige Bundesregierung richtet sich an die breite deutsche Öffentlichkeit. Er muss daher mit der didaktischen Elle gemessen werden, die an die Vermittlung entwicklungspolitischer Sachverhalte... (mehr)
19.12.2009, 09:46 Uhr
Amadou Idani, Niamey/Niger, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

A la deuxième question, je crois, un peuple consciemment elevé pourrait faire un developpement immense et accéleré avec beaucoup d'argent.Mais s'il est inconscient et se montre incapable il va de soit qi'il reçoive peu d'argent.Dans ces... (mehr)
05.12.2009, 17:58 Uhr
Jörn Rappenecker, Darmstadt, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zusätzlich zu diversen politischen oder wissenschaftlichen Theorien und Ansätzen über die Entwicklungspolitik habe ich mich mit einer soziologischen Analyse des Gesamtkomplexes beschäftigt. Einige der hierdurch gewonnenen Thesen will ich an dieser... (mehr)
04.12.2009, 12:58 Uhr
Ibrahim Galadima, Niamey, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

... (mehr)
01.12.2009, 11:08 Uhr
Dr. Hartmut Brie, Müllheim, zu den &quot;10 Vorschl&auml;gen&quot;

Es ist ein grundlegender Unterschied, ob man nach einem Kurzaufenthalt über Entwicklungspolitik schreibt oder nach langjährigem Arbeitsaufenthalt mit ländlichen Zielgruppen und Entscheidungsträgern.

Damit sei festgestellt, dass die Afrikaner vor... (mehr)
17.11.2009, 12:05 Uhr
Dr. Martin Schneiderfritz, Natitingou / Bénin

Leserstimme zu : Volker Seitz, "Afrika wird armregiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann".

Statt einer Einleitung : Zur Kritik von Volker Seitz' Buch, Afrika wird armregiert oder wie man Afrika wirklich helfen kann:

Sehr seltsam:... (mehr)
06.11.2009, 12:02 Uhr
Volker Seitz, Six Fours les Plages

Ich nehme den vorzüglichen Beitrag über den "schwarzen Kolonialismus" von Albrecht Heise zum Anlaß, um auf sein Buch "Der alltägliche Ausnahmezustand. Kongo im Chaos" erschienen im Picus Verlag hinzuweisen. Heise war lange Jahre... (mehr)
04.11.2009, 10:29 Uhr
Wilhelm Stolz, 78234 Engen

Insgesamt habe ich nun acht Jahre als EH(Entwicklungshelfer)
mit dem DED in PNG, Ghana und Äthiopien als technischer Berater im Agrarbereich gearbeitet.
Es ist beschämend wie sich die EZ auf dem Makro-Level tummelt(international).
Eine Umsetzung... (mehr)
01.11.2009, 18:18 Uhr
Falco Riemer, Bonn

zu Kurt Gerhardt (2009-09-30):

Eigentlich ist doch das die Schande der EZ: Mit einem, einfach gesagt, "Wir unterstützen Euch, es besser zu machen" weltweit anzutreten, gleichzeitig sämtliche interne Kritik zu ersticken aber mit hehren Zielen... (mehr)
30.09.2009, 12:38 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

zu Uwe Jung (2009-09-27):

Die Frage, warum so wenige zur Zeit in Afrika "Aktive" zu den Unterzeichnern des "Bonner Aufrufs" gehören, ist leicht zu beantworten: Wer Teil des Entwicklungshilfe-Apparates ist, würde durch die Unterschrift... (mehr)
27.09.2009, 14:27 Uhr
Charlaine Gaelle Dang, Darmstadt, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

l Afrique est victime de beaucoup de probleme( guerres , corruption , famines ,SIDA, abscences de democratie et des libertes de presse , detournement de fond publics… ), a ce sujet le monde entier est d accord , mais que ce fait l afrique pour... (mehr)
27.09.2009, 01:16 Uhr
Uwe Jung, Jaunde/Kamerun, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Wenn ich mir die Liste der Unterzeichner des Bonner Aufrufs anschaue, fällt mir neben der konzentrierten Erfahrung "im Feld" besonders auf, dass dieselbige sehr häufig bereits ein paar Jahre zurückliegt.

Dieser Eindruck wird umso... (mehr)
26.09.2009, 07:12 Uhr
Pharmf144 Ribbon, youwuwoy, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Very nice site!
08.09.2009, 06:35 Uhr
Ursula Engelhardt, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Vielen Dank für Ihre interessanten Auszüge aus der nationalen und internationalen Presse , in denen viel von Korruption die Rede ist. Leider geht es meistens um die Korruption auf afrikanischer Seite, weniger um das Pendant auf Seiten der Industrieländer;... (mehr)
07.09.2009, 15:02 Uhr
Br. Bert Meyer sac, Friedberg, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Sie haben meiner Meinung nach Recht, Herr Seitz, dass 0,7 Prozent (Steigerung der Mittel auf 0,7 Prozent des BNE bis 2015) nur eine statistische Zahl ist und im günstigsten Fall für mehr Entwicklung und weniger Armut steht. Ich kann hier nur von meinen... (mehr)
06.09.2009, 23:12 Uhr
Falco Riemer, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Den Bonner Aufruf und viele Meinungen dazu habe ich mit wachsendem Interesse gelesen. Als kein entwicklungspolitischer Experte jedoch seit langem Interessierter und als in der Wirtschaft Beschäftigter mit strategischer Ausbildung. Vieles hier erinnert an Diskussionen, die auch in der Wirtschaft hinsichtlich Strategiefindung und -umsetzung, Visionen oder Missionen an anderer Stelle geführt werden. Es wäre vermessen einen direkten Vergleich anzustellen, jedoch gibt es Erfahrungen, die man durchaus übertragen kann. Und diese sind nicht so, dass man vermuten könnte, die Entwicklungshilfe sei "komplett anders", nicht gewinnmaximierend und damit betriebswirtschaftliche Ansätze nicht anwendbar. Es geht um allgemeingültige Erfahrungen aus einem Bereich, der sich oft mit richtigen und falschen, guten und schlechten Strategien sowie deren Verfolgung auseinandersetzen muss.

Der Aufruf erscheint, gesamt gesehen, als richtig und ein Schritt, konstruktiv mit der "Faust auf den Tisch" zu schlagen. Dass über das "wie" gestritten wird ist gut, lässt aber oft klare und einleuchtende Kommentare vermissen. Vieles verliert sich in einem "Haben-XY-schon-immer-gesagt-und-ich-auch" oder unterschwelligem "Jemand-muss-doch-an-die-Afrikaner-denken".

Es muss keiner an die Afrikaner denken - dafür sind die Menschen vor Ort selbst intelligent genug. Alles andere ist eine gönnerhafte Haltung und entspringt der vom Aufruf zu Recht bemängelten Ansicht, der Norden könne Afrika entwickeln. Äußerungen, dass XY das schon immer gesagt haben, verkennen, dass die EH, oder "EZ", nach dem Wegfall der politischen Blöcke unter anderen Prämissen geführt werden muss und, ehrlicherweise, schon immer musste. Es wird Neues auf allen Eben benötigt. Darum ist der Bonner Aufruf zumindest als "Weckruf" viel Wert. Darüber, wie neue Strategien und deren Umsetzung aussehen sollen, wird aber selten konstruktiv gestritten, sondern man kommt schnell zu reinen Ansätzen und Methoden wie "Dezentralisierung", "PRA", "PPP", "Evaluierung", "Budgethilfe", die dann aber breit diskutiert werden oder zu nicht zielführenden Grabenkämpfen führen.

Auch in der Wirtschaft bedient man sich gerne neuen Moden, Management Konzepten und Lehren, die Ergebnisse verbessern wollen, helfen sollen, Komplexitäten zu verringern oder Zusammenhänge zu verstehen. Sei es zum Beispiel "Business Process Reengineering", "Kernkompetenzen-Management" oder "Total Quality Management". Die Anwendung solcher Konzepte ist mit wechselnden Erfolgen beschieden und unterliegen einem Lebenszyklus. Bei allen "Buzz-words" lässt die Entwicklungshilfe einen wesentlichen Punkt vermissen: Der ehrlich kritischen Reflektion über Erfolg und Misserfolg von Maßnahmen bzw. Effizienz der Mittel, der Ableitung von strategischen Maßnahmen und Konsequenzen sowie dem Prinzip einer Qualifizierung von Menschen. Das heißt es fehlt zu oft der "missing link", die Verknüpfung zwischen Strategie und Umsetzung. Auch in der Wirtschaft bzw. Betriebswirtschaft ist dies ein großes Problem, jedoch mangelt es insbesondere der Entwicklungshilfe und allen Beteiligten an ehrlicher und konsequenter Selbstkritik, die über Eingeständnisse der Machtlosigkeit oder Verstrickung in nicht-beeinflussbaren Strukturen hinausgeht. Das erklärt auch die Strategie-Flut mit immer neuen Nuancen, die kaum eine Besserung der Situation herbeiführen kann, nur die Unzulänglichkeiten in der Umsetzung verdeckt und eine reine Diskussion von Methoden, aber nicht Strategien, fördert.


1) Strategie und strategische Maßnahmen

Es mag eine Binsenweisheit sein, dass Planung und Umsetzung bei Strategien den höchsten Stellenwert besitzen. Dies ist auch in der Entwicklungshilfe so und wird vermeintlich beherzigt (sei es "PRSP", "Afrika-Aktionsplan", "Millenium-Ziele" oder Partikularleitlinien von Entwicklungshilfeorganisationen). Allerdings kommt die Entwicklungshilfe trotz allem "das-wissen-wir" aus den Binsen nicht heraus.

Es wird vernachlässigt dass eine Strategie nicht Selbstzweck sein darf und von wesentlichen Erfolgsfaktoren abhängt: von Personal und Führungskräften (personelles qualitatives und quantitatives Potential), von der Kultur einer Organisation (Werte, Normen, Traditionen, Denkhaltungen), vom Managementsystem (d. h. als Instrument der Strategieumsetzung und als Frühwarnsystem), von der Organisationsstruktur (mit Weisungskompetenzen und Entscheidungsbefugnissen) und vom Planungssystem (mittelfristige Programm-/Projektplanung, operative Funktionsbereichs- und Budgetplanung). Eine Strategie verlangt die Beachtung aller Faktoren und eine Harmonisierung, damit diese zum Erfolg wird. Betrachtet man jedoch ausnahmslos ALLE entwicklungspolitischen Strategien und den Versuch deren Umsetzung, verlieren sich die Akteure darin, Maßnahmen und Methoden so zu betreiben, in der Hoffnung dass damit Strategien erreicht werden, deren Zielvorstellungen zu oft zu hart auf die Realität prallen.

So zum Beispiel bei der Förderung der Zivilgesellschaft, die als "Motor der Veränderung" dargestellt wird, man aber gerne vergisst, dass ein Fahrzeug neben dem Motor auch Reifen, Karosserie und vor allem einen Fahrer braucht, der weiß wo es hingehen soll. Da werden aber Menschen in Afrika, meist von mehreren Organisationen gleichzeitig, "qualifziert" mit Autoritäten zu sprechen, "Wissen zu kapitalisieren" oder "Projektmanagement" durchzuführen. Ähnlich inhaltsloses findet sich in vielen Publikationen der Wirtschaft: "Empowerment", "Paradigmenwechsel", "Partizipatives Management". Solche, an sich sinnvollen aber auf ein paar Spiegelstriche verkürzte, vermeintlichen Ansätze werden unreflektiert und modisch passend angewendet. Manchmal auch als "Dienstleistung" tituliert, die man den Menschen "anbietet", was jedoch die strategischen Unzulänglichkeiten dieser Maßnahmen nur vordergründig verschleiert bzw. einfach nur "trendy" klingen lässt. Damit setzt man jedoch keine Strategie um, sondern lässt Seminargeschädigte zurück. Wenn das in einem Wirtschaftsunternehmen schon sträflich ist, dann sind dergleich "Trainierte" eines beliebigen afrikanischen Landes, die so trainiert auch nichts bewirken können, zu bemitleiden.

Der Hinweis, dass Maßnahmen in generelle Leitlinien gebettet sind, kann nicht über den Eindruck hinwegtäuschen, dass man sich entwicklungspolitisch immer noch auf Umstände stürzt, die verbesserungswürdig sind und im Zuge dessen es eine "gute Idee" ist, die Zivilgesellschaft zu unterstützen, etwas für Kleine- und mittlere Unternehmen zu tun oder HIV zu bekämpfen. "Es kann ja so nicht weitergehen!" Eine wirkliche Beachtung, Verknüpfung und gesamthafte Betrachtung der erwähnten Erfolgsfaktoren erfolgt allerdings nicht oder nur unzureichend. Geschweige denn, dass man mit den Adressaten faktisch auf einer Augenhöhe spricht. So bleiben viele "strategisch bedeutsamen" Entwicklungsmaßnahmen als leere Hülle zurück, können mit jedem Entwicklungshelfer beliebig wiederbelebt werden oder scheitern gänzlich, während die Resignation der Beteiligten vor Ort wächst oder in Anspruchsdenken umschlägt. Eine gute Idee ist keine Strategie, auch wenn Sie so benannt wird.

Das alles erinnert an die Redensart, die jeder, der in der Wirtschaft mit Strategien befasst ist, kennt: "Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!" Die Entwicklungshilfe ist kreativ darin, in nahezu allen Bereichen genau das nicht zu tun. So wird im übertragenen Sinne lieber erklärt, dass man jetzt die Qualitätsstandards für das Reiten auf toten Pferden erhöht oder ein Arbeitskreis gebildet, um das Pferd zu analysieren. Im Zweifel werden Berater geholt, die bestätigen, dass das Pferd noch nicht ganz tot ist, wobei Trainingseinheiten eingeschoben werden, um besser reiten zu lernen. Wenn das nicht hilft, werden Metapläne darüber erstellt, was das Pferd könnte, wenn es noch lebte. Oder man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt das zum Normalzustand.

Entwicklungshilfe ist natürlich Politik, die nicht ohne Kompromisse auskommt. Dies entschuldigt allerdings nicht, dass Strategien methodisch mangelhaft entworfen und verfolgt werden, generelle Denkanstöße wie der Bonner Aufruf nicht substantiiert kritisch, positiv wie negativ, beleuchtet und Strategien nicht koordiniert gelebt werden. Strategien verlangen so auch konsequent ein "Nein" gegenüber den Beteiligten auszusprechen, wenn Maßnahmen nicht den gemeinsam vereinbarten Zielen entsprechen. Übertragen auf die Entwicklungshilfe im Zweifel bis zum Stop der Zusammenarbeit, auch wenn dies schmerzhaft ist. Alles andere jedoch verwirkt die sogenannte "license to operate" nach aussen und die Legitimation der Arbeit nach innen. Bei aller Politik und Sachzwängen, die eine Ambiguitätstoleranz erfordern, ist die Verweigerung des Aussprechens von Wahrheiten und eine unklare Kommunikation nahezu strafbar. Und das muss auch von der Politik der Geberländer bzw. von Entwicklungshilfeorganisationen mit Konsequenzen untermauert werden können.

Die Forderung "Mehr Geld" ist daher haarsträubend, denn dahinter steht die Logik, ein Problem mit schierer Masse zu lösen. Im Sinne eines "Roll-back"-Ansatzes der anderer Art. Dieses Geld kann nicht denjenigen Zugute kommen, für die es gedacht ist, wenn EH-Organisationen selbst schon ineffizient arbeiten, mangelhaft schlechte Strategien verfolgen und im Zweifel nicht merken oder intervenieren können wenn Gelder verloren gehen. Insofern ist es schlüssig, die deutsche Entwicklungspolitik vor Ort mit einer zentralen Stelle, z. B. den Botschaften oder auch Lenkungsausschüssen, koordinieren und kontrollieren zu können, um einer strategischen Steuerung einen ersten Schritt näher zu kommen und den "missing link" herzustellen.


2) Richtige Qualifizierung der richtigen Menschen

Dies betrifft den Entwicklungshelfer selbst. Es ist richtig, dass ein Nachteil der Entwicklungshilfe die Diskontinuität der Personen ist: Maßnahmen werden angestossen und verfolgt, jedoch steht und fällt jede Maßnahme, neben der Beachtung anderer strategischer Erfolgsfaktoren, mit den Personen, die beratend vor Ort tätig sind oder sein sollten. Es ist ein guter Ansatz, Entwicklungshelfer in ein Konzept zu betten, das eine entsprechende Vor- und Nachbetreuung vorsieht - diese Betreuung muss allerdings qualitativen Ansprüchen genügen. Und zwar den Besten. Schließlich werden Personen im Namen eines Landes oder einer Organisation entsendet. Und damit sind berechtigte Erwartungshaltungen der Adressaten vor Ort verbunden. Es reicht nicht, Landeskunde, Interkulturelle Seminare, Verhalten bei Entführungen mit ein wenig Einmaleins des Projektmanagements zu vermengen und diese Leute dann weiter im Zuge von wohlmeinenden Trainings vor Ort über ihre eigene Lage, über ihr Projekt oder über den Aufenthalt im Allgemeinen reflektieren zu lassen.

Auch wenn solche Personalprogramme, wenn sie vorhanden sind, eine interessante Abkürzung oder Namen tragen, sind sie meist wenig strategisch verknüpft, tragen kaum zur Personalentwicklung bei und unterstützen implizit nur die Bildung von drei Typen von Entwicklungshelfern: Zyniker, denen entweder durch das Herumreisen Ehe und Familie abhanden gekommen sind oder die sich trotz der Wirkungslosigkeit Ihrer Arbeit den Humor nicht verderben lassen und sich in der Expat Community wohlfühlen; nach dem Motto: "Das Leben ist ein Schiffswrack, aber wir sollten nicht vergessen, in den Rettungsbooten zu singen". Andere werden zu Fachblinden, die gerne über "Logframes" und "Geber-Harmonisierung" sprechen, sich jeder kritischen Analyse der Arbeit widersetzen und Anekdoten über ihre Zeit in Afrika erzählen können, was durchaus interessanter ist als über "Logframes" zu diskutieren. Im besten Fall sind solche Programme auf Idealisten abgestimmt, die mit dem schönen Gefühl zurückkehren wollen, Afrika "so richtig" und nicht wie die verhassten Touristen kennengelernt und einen "kleinen Beitrag" geleistet zu haben. Wenn man Glück hat, trifft man jedoch tatsächlich auf Personen, die realistisch ihre Situation einschätzen, zu alt für weltfremden Idealismus und zu jung für Zynismus sind. Aber was tun nach Ablauf der Projektzeit? Mal sehen, ob die UN grade etwas bietet, denn "die zahlen doch so gut". Oder eine erschwerte Reintegration auf dem "normalen" Arbeitsmarkt in Kauf nehmen.

Auch wenn diese Darstellung überspitzt formuliert ist: Ein Entwicklungshelfer bleibt vor Ort ein Exot und alleine mit sich. Entweder aufgrund der Hautfarbe, der Herkunft oder aufgrund der Tatsache, dass er mit Menschen zu tun hat, die man als "Lebensabschnittsbekanntschaften" selten wiedersieht oder wiedersehen will. Ein Entwicklungshelfer genießt ebenso oftmals ein Maß an Ansehen - auch aufgrund dieser Andersartigkeit. Dass mit solchen Lebenssituationen grade im außergewöhnlichen Alltag eines Entwicklungslandes eine gewisse Gemütlichkeit, Unbedarftheit oder auch dumm dreistes Auftreten unter einem vordergründig, in Seminaren beigebrachtem, "interkulturellem Verständnis" einhergehen und wachsen kann, zeigen zumindest in der Wirtschaft genügende Erfahrungen aus dem Bereich "International Human Resources" bei auf ähnliche "Assignments" Entsendeten.

Unternehmen beginnen erst seit rund fünfzehn Jahren damit, entsprechende Programme zur Mitarbeiterqualifizierung konsequent aufzulegen. Dahingehend steckt die Entwicklungshilfe noch in den Kinderschuhen. Und generell macht man hier den gleichen Fehler wie z. B. auch noch in vielen Vertriebsorganisationen von Unternehmen: Ersteinmal wird jemand in den Aussendienst "gesteckt", denn da kann er am wenigsten falsch machen. Wenn er sich bewährt hat, wird er "in die Zentrale geholt", denn dann ist sein Wissen und seine Erfahrung viel Wert. So viel Wert, dass er kaum noch Kundenkontakt hat und sich mit Planungen auseinandersetzt oder Strategien entwirft. Dass so im schlimmsten Fall durch dummes, schlechtkontrolliertes und mangelhaftes Auftreten eines Mitarbeiters im Aussendienst der Kunde dem Unternehmen den Rücken zudreht, wird gerne übersehen oder nur unter großen Mühen mit entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen entgegengewirkt.

Ähnlich wie bei der Entwicklungshilfe: Was haben zum Beispiel sogenannte "Entwicklungsstipendiaten", "Entwicklungstrainees" und 19 oder 20jährige mit unfertiger Persönlichkeit vor Ort in Afrika zu suchen? Was soll das, dass diese dankbar an die nächste Projektstelle weitergereicht werden und dort zum "Experten" gedeihen? Bei allem Verständnis für deren Idealismus und dafür, dass man sicherlich auch einen "kleinen Beitrag" leisten will: Entwicklungshilfeorganisationen können in der jetzigen Form nicht das bereitstellen, womit sich schon Wirtschaftsunternehmen unter hohem Markt- und Ergebnisdruck schwertun, nämlich eine Auslandsentsendung oder "Erfahrung da draussen" nicht nur für den Mitarbeiter sondern auch für die Adressaten vor Ort schadensfrei zu gestalten.

Wenn man auf qualifiziertes Personal angewiesen ist und sich dieses selten bereits "fertig" auf dem Arbeitsmarkt findet ist es grade wichtig, eine sorgfältige Personalauswahl zu treffen und Menschen gut vorzubereiten bzw. hochqualitativ zu schulen. Im Idealfall erfolgt eine sehr lange Vorbereitung im Heimatland mit qualifizierendem Abschluss, der erst im Anschluss erlaubt, vor Ort Projekte direkt angehen zu können. Bei entsprechender Persönlichkeitsstruktur und, durch diese Maßnahmen erhaltener, entwicklungspolitischer und strategischer Fach- und Sozialkompetenz auf dem neuesten Stand. Ähnlich eines Managementstudiums, das durch entsprechende nachhaltige Programme vor Ort flankiert wird. Man könnte so auch die berechtigten Zukunftsängste von Entwicklungshelfern lindern, die häufig von Projektstelle zu Projektstelle hetzen müssen, weil sie "sonst keiner mehr nimmt"; um dann auf der neuen Stelle entsprechend unbedarft, mit strategischem Halbwissen aus "Review-Seminaren" aber großer "Vor-Ort-Erfahrung" und "aktionsplangestützt" weiter zu machen. Entwicklungshilfe braucht echte Profis auf allen Ebenen, insbesondere vor Ort, wo es auf die Strategieumsetzung ankommt.

Mit einer gründlichen Qualifizierung und Personalauswahl von Fach- und Führungskräften würde man nicht nur den Entwicklungshelfern helfen, deren Arbeit und Einsatz im überwiegenden Maße trotz aller Widerstände einen großen Respekt verdient, sondern auch den Afrikanern. Deren Verwunderung oder Resignation ist zu verstehen, wenn jemand etwas über "Dezentralisierung" erzählen soll, dessen einzige Qualifikation aber darin besteht ein paar Praktika in Entwicklungsländern, unter dem Applaus der Familie die Universität absolviert zu haben und genauso schnell wieder geht, wie er oder sie gekommen ist - ohne Verantwortung für das "danach" übernehmen zu müssen. Dass man vor Ort ist, weil eine Regierung darum gebeten hat, wird allzu oft vergessen oder steigt einem zu Kopf, so dass man schnell zu einem der eingangs erwähnten drei Typen abrutscht, wenn noch schlechte Koordination und unklare Verantwortlichkeiten bzw. mangelndes Verantwortungsbewußtsein vor Ort hinzukommen. Die oftmals gefundene Gleichung, dass ein Ethnologe, Ingenieur oder Volkswirt, gerne auch mit "mindestens drei Jahren Berufserfahrung", ein guter Entwicklungshelfer sein kann, der "den Rest on the job" vor Ort mit ein paar Trainings lernt oder gelernt hat, ist haarsträubend. Den grade auf diesen "Rest" kommt es an. Man mag diesen "Rest" durchaus auch im Beruf lernen können, jedoch verbleibt der Entwicklungshilfe insgesamt zu wenig Zeit, um auch noch vermeidbare Fehler durch solche Lernprozesse, neben den eigentlichen Problemen des Einsatzlandes, zu lösen oder zu vermeiden.

Viel Geld, das in Afrika im Rahmen einer "Budgethilfe" jeden Tag versickert, ist in Deutschland in einer entsprechend langen Ausbildung VOR jeder entwicklungspolitischen Tätigkeit in einem Einsatzland und mit qualifizierenden Abschlüssen, die ihren Titel verdienen, besser aufgehoben. Wenn die Entwicklungshilfe wirklich so wichtig ist wie oft postuliert wird, dann sollte man an den durchführenden Menschen als letztes sparen. Entwicklungshilfe ist an Menschen gebunden und jede Strategie nur so gut, wie die, die sie umsetzen und leben sollen. Das diplomatische Corps legt viel Wert auf die Ausbildung angehender Diplomaten. Warum nicht auch die Entwicklungshilfe?


3) Erfolg, Misserfolg und Mitteleffizienz

Es ist keine These, sondern in volks- und betriebswirtschaftlichen Studien belegt: Anreizsysteme sind die am schwersten zu kontrollierenden Systeme überhaupt und a priori zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht gewissenhaft entworfen, genau kontrolliert und gepflegt werden. Erfolg und Misserfolg liegen hier sehr nahe zusammen. Hat die Entwicklungshilfe dafür Zeit und Ressourcen? Die Entwicklungshilfe sollte mit ähnlichem Experimenten brechen und nicht die gleichen schlechten Erfahrungen wiederholen, die schon Unternehmen und Volkswirtschaften mit Anreizsystemen in der Hoffnung der Erfolgssteigerung gemacht haben und täglich machen.

Es zählt die Verantwortung, die auch der Bonner Aufruf fordert. Man sollte allerdings, das zeigen Erfahrungen aus der Wirtschaft, weitergehen und die direkte Ergebnisverantwortung, die mit entsprechenden Zielvorgaben (und nicht "Aktionsplänen"), disziplinarischen Maßnahmen und enger Kontrolle verbunden ist, verlangen. Eins wird an der heutigen Entwicklungshilfe deutlich, nämlich dass, insbesondere in Bezug auf die Strategie, konsequenzloses Agieren von Personen und Organisationen vor Ort auf die Arbeitsergebnisse Einfluss nimmt. Anders sind die oft beschriebenen kaputten Strassen, Schneepflüge in Angola oder Dezentralisierungsmaßnahmen, die schlussendlich an der Korruption oder dem Unwillen der Beteiligten scheitern, nicht zu erklären. Die vielgeforderte Evaluation, die die Entwicklungshilfe nötig hat, ist nutzlos, wenn nicht entsprechende Verantwortlichkeiten und Kompetenzen damit verbunden sind. Ansonsten beschleunigt Evaluation nur den aktuellen Umstand, dass EH-Organisationen oder Personen sich schon so lange selbst durch schlechte Projekte diskreditieren müssen, damit man beginnt darüber nachzudenken, ob mit diesen Beteiligten weiter zusammengearbeitet werden sollte. Dann ist aber schon größerer Schaden entstanden.

Als Alternative könnten EH-Organisationen in Erwägung ziehen, in der Wirtschaft bewährte "Führungssysteme" zu etablieren, bei denen in abgewandelter Form Projektleiter, Technical Assistants oder Direktoren entsprechend schnell noch vor Ort sanktioniert oder freigesetzt werden können wenn Projekte nicht die vorher persönlich vereinbarten Ziele erreichen. Umgekehrt muss Entwicklungshelfern eingeräumt werden, bei Problemen in der Zielerreichung ein Problem selbst eskalieren zu können - im Zweifel so weit, dass die höchste koordinierende Stelle vor Ort oder in Deutschland sich dem Thema annehmen und Entscheidungen treffen muss, die die Probleme abstellt. Im Zweifel bis zur Beendigung des Projekts und einer Neuorientierung, die nicht zu Lasten des einzelnen Entwicklungshelfers geht.

Desweiteren: Für jedes Wirtschaftsunternehmen besteht die gesetzlich hart geregelte Pflicht, eine Bilanz nach einem klarem Schema zu erstellen. Warum sollte dieses nicht ebenso für Entwicklungshilfeorganisationen gelten? Es ist sicherlich begrüßenswert, wenn EH-Organisationen dazu übergehen, ihre Tätigkeiten in Jahresberichten festzuhalten und darzustellen. Allerdings kommen diese meist über eine Hochglanzbroschüre mit inhaltslosen, beliebig manipulierbaren Zahlen nicht hinaus.

Eine Bilanz stellt den Erfolg eines Unternehmens dar, damit ein sachkundiger Dritter diesen schnell bewerten kann. Ist ein Unternehmen akut oder drohend zahlungsunfähig oder überschuldet ist die Insolvenz erreicht. Mit gesetzlich geregelten Folgen. Sicherlich kann man bei EH-Organisationen nicht mit Zahlungsströmen und Gewinnen argumentieren, jedoch mit dem Erfolg. Es kann überlegt werden, eine spezielle standardisierte Erfolgsrechnung gemessen an den Zielen und Projektvereinbarungen aufzulegen, die allgemeingültig ist. Ähnlich eines punkteorientierten Projekterfolgsmaßstabes, der auf jede Entwicklungsmaßnahme angewandt werden kann. Verbunden mit belastbaren, verständlichen Planzahlen, die einen erstrebenswerten und erreichbaren Zustand beschreiben.

Der eine oder andere mag jetzt einwenden, dass das schwierig sei, man nicht alles standardisiert erfassen könne und die EH viel zu komplex sei. Es geht. Was ist der gemeinsame Nenner der Entwicklungshilfe? Menschen beratend zur Seite zu stehen, um deren Lebensstandard zu erhöhen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich lokal und global mit legalen Mitteln zu behaupten. Diesen angestrebten Erfolg gilt es zu messen ("If you can't measure it, you cannot manage it") UND zu bewerten - bis hin zu jedem Brunnenbau einer einzelnen Organisation. Entwicklungshilfemaßnahmen, die dazu nicht beitragen haben ihre "license to operate" verloren und sollten gesetzlich gezwungen werden ihre Tätigkeit einzustellen. Als faktische "Insolvenz", denn alles andere ist Zeit- und Ressourcenverschwendung. Es gibt genügend Beratungsunternehmen, die erfolgreich in der Wirtschaft tätig sind und rein erfolgsbasierend arbeiten. Warum sollte das nicht auf die EH übertragbar sein? Die Entwicklungshilfe ist genau so komplex, wie unzählige Ministerialreferenten, Durchführungsorganisationen und Beratungsunternehmen, die alle ihre Daseinsberechtigung aus dieser ziehen, sie gestalten. Eine Verweigerungshaltung zeugt nur von einem Selbstrechtfertigungsreflex der verkennt, dass sich trotz 50 Jahren Entwicklungshilfe, davon rund 20 Jahre ohne Ost-/West-Konflikt, wie vom Bonner Aufruf bemängelt, eben gar nichts geändert hat und es nun an der Zeit ist, auch ungewöhnliche Schritte zu gehen.

Afrika kann sich heute, so muss man es sagen, noch nicht einmal selbst aus einer nassen Papiertüte befreien. Trotz aller begrüßenswerten Erfolge der letzten Zeit. Ehemalige Entwicklungsländer in Asien sind Afrika weit voraus. Dieser Umstand verlangt anzuerkennen, dass Entwicklungshilfe zuallererst bei den Ausführenden anfängt. Nur so kann die viel, und zu Recht, verlangte Eigenverantwortung der Regierenden in Afrika auch substantiiert angesprochen und von den Beteiligten akzeptiert werden. Bei aller Korruption und unappetitlichen Personen sind diese, und auch die Geber-Länder, sicherlich intelligent genug dann objektiv bewerten zu können, welcher "Entwicklungsschrott" in Form von Organisationen und Projekten vor Ort tätig ist und mit welchen Konsequenzen. Ist es verwunderlich, wenn zum Beispiel chinesische Unternehmen, gestützt von Staatsvereinbarungen, mittlerweile in vielen Ländern Afrikas herzlich willkommen sind gegen Schürf- oder Bohrrechte Infrastruktur bereitzustellen? Oder sogar ganze Industriegebiete mit Wohnungen und Bürokomplexen (siehe Madagaskar)? Hier sind direkte Ergebnisse zu sehen, die bislang von längerfristiger Natur sind als jeder Brunnenbau oder wohlmeinendes Dezentralisierungstraining. Damit sollen nicht die sicherlich kritisch hinterfragbaren chinesischen Engagements gelobt sondern deutlich gemacht werden, worauf es ankommt: Für jeden Beteiligten überprüfbare nachhaltige Ergebnisse hervorbringen.

Damit können natürlich auch unangenehme Schritte verbunden sein. Im Extremfall sogar bis zur Einstellung der Entwicklungshilfe in Ländern, wo Entwicklungshilfeorganisationen ihre Ziele nicht erreichen können. Doch da sei die Frage erlaubt, was dort überhaupt gemacht wird bzw. ob Entwicklungs- oder besser Katastrophenhilfe angezeigt ist. Nur weil "alle da sind" heißt das nicht, dass auch alles mitgemacht werden muss. Ansonsten ist man wieder bei dem Vergleich mit dem Pferd, von dem man besser abgestiegen wäre: Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt das zum Normalzustand. Insofern hat der Bonner Aufruf Recht, eine klare Durchsetzung der Verantwortlichkeiten zu verlangen. Menschen tendieren dazu, gerne Abstriche in einer weiten, noch nicht konkreten Zukunft hinzunehmen, wenn damit positives in einer konkreten Gegenwart verbunden ist. Dieser Tendenz kann nur durch kluge Planung, Umsetzung und Kontrolle entgegengewirkt werden, mit entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten und verbunden mit einer klaren Darstellung und Kommunikation an alle Beteiligten und Adressaten.


Man mag jetzt einwerfen können, dass viele der hier genannten Aspekte schon mehr oder weniger angegangen werden, jedoch stellt sich die Frage, ob dabei tatsächlich die in 1) erwähnten und in 2) und 3) weiter ausgeführten Erfolgsfaktoren ernsthaft insgesamt beachtet werden und wie werthaltig deren Verfolgung ist. Wenn das Ergebnis der jetzigen Entwicklungshilfebemühungen und -maßnahmen immer noch ertrinkende Afrikaner vor Italien oder kongolesische Rebellen sind, die Frauen und Mädchen bis zur Bewusstlosigkeit vergewaltigen, sind Zweifel angebracht. Wenn manchen diese Ergebnisbeurteilung zu weit geht, wäre die Entwicklungshilfe gut beraten nicht nur über den öffentlich wahrgenommen Anspruch und die eigene Wirklichkeit nachzudenken, sondern sich auch so zu verhalten. Und nicht mit großartigen Strategien aufzuwarten, die scheitern müssen. Bei der Entwicklungshilfe erinnert viel daran, dass man sich zwar zu Recht über jeden neuen Erfolg freut, diese Erfolge aber immer noch zu marginal sind als dass die von der Strategie gewünschten Verbesserungen eintreten. Eine solche Strategie ist realitätsfern, die nur Enttäuschte zurücklässt. So braucht sich die Entwicklungshilfe und deren Akteure keine Sorgen zu machen, durch Bonner Aufrufe pauschal als untauglich abgestempelt zu werden. In der jetzigen Form, deren strukturelle und strategische Mängel in nur ausgewählten Teilbereichen auch langjährig interessierten Dritten wie dem Verfasser auffallen, ist sie es offenbar.
31.08.2009, 20:12 Uhr
Thomas Akpe, Frankfurt, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Als ein Beispiel der gewichtigen historischen Zusammenhaenge, kommt vielleicht die Berliner Kongo Konferenz aus dem Jahr 1884/85 ins Gedaechtnis...
23.08.2009, 16:05 Uhr
Dr. Martin Schneiderfritz, Natitingou, République du Bénin, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Allgemeine Meinung zur Initiative: Wäre der Aufruf im September 2008 nicht erschienen, müsste er dies schleunigst tun. Frage nur: War es nicht schon zu spät, vor fast einem Jahr, angesichts der tief verwurzelten, "strukturellen Gewalt", die,... (mehr)
22.08.2009, 18:18 Uhr
Amadou Idani, ONG PUGINMA, Niamey/NIGER, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Le péché dont est victime l'Afrique Noire est d'abord la colonisation. Et quel' que soit le peuple, lorsqu'il est colonisé, il devient infantilisé, puisqu'il est touché et détruit dans sa substance morale, spirituelle et culturelle.... (mehr)
04.08.2009, 16:55 Uhr
Helmut Dr. Danner, Nairobi, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Book Review: "Missionaries, Mercenaries and Misfits”. An Anthology.
Edited by Rasna Warah. Milton Keynes (AuthorHouse) 2008, 199 pp.

At a first glance, the title of the book "Missionaries, Mercenaries and Misfits” promises a thriller,... (mehr)
24.07.2009, 19:38 Uhr
Gabla Afortude, Bronx, NY. USA, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Foreign development aid started flowing into Africa more than 40 years ago, especially in the early 1960's when a significant number of African countries became independent from colonialism. This was a time of high hopes that technical and capital assistance... (mehr)
22.07.2009, 13:23 Uhr
Siggi Camara, Sévaré, Mali, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Der Bonner Aufruf ist meines Erachtens ein wichtiges Statement fuer eine dringend notwendige Kurskorrektur. Ich wuerde aber eigentlich noch weiter gehen wollen, vor allem was den zivilgesellschaftlichen Bereich betrifft. Das Arbeiten mit NGOs ist oft... (mehr)
17.07.2009, 23:44 Uhr
Dr. Boniface Mabanza, Heidelberg/Deutschland, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Obamas Analyse ist brillant, wenn man sie auf Afrika im Allgemeinen bezieht. Das Problematische an dieser Annahme ist, dass es dieses Afrika nicht gibt. Die Außeneinflüsse auf die postkolonialen Entwicklungen in Afrika sind unterschiedlich ausgefallen... (mehr)
17.07.2009, 23:20 Uhr
Dr. Boniface Mabanza, Heidelberg/Deutschland, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Welche Demokratie brauchen afrikanische Gesellschaften?

Weder eine aufgebürdete, noch eine verfremdete Demokratie. Demokratie sollte nicht außenorientiert sein (in der Form und im Ergebnis auf ausländische Nutznießer ausgerichtet),
sondern von... (mehr)
13.07.2009, 21:43 Uhr
Olaf Bachmann, Libreville, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Fuer alle die, die noch an der Idee festhalten, dass Afrika das arme Opfer europaeischer, japanischer oder nordamerianischer Politik sei empfehle ich dringend die Rede zu lesen, die Praesident Obama in Ghana gehalten hat> natuerlich haette niemand... (mehr)
13.07.2009, 18:07 Uhr
Prof. Dr. Winfried Pinger, 51107 Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Der "Bonner Aufruf" hat jetzt einen starken Unterstützer erhalten. Barack Obama in seiner Rede in Accra: "Afrikas Zukunft liegt in den Händen der Afrikaner". Afrikas Führer müßten Verantwortung übernehmen. Kein Land könne Wohlstand... (mehr)
13.07.2009, 10:33 Uhr
Dr. Helmut Danner, Nairobi, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Dead Aid or Wrong Approach? Some Notes on Dambisa Moyo.
Helmut Danner, Nairobi, June 2009

There is no doubt that something is going wrong with the relationship between Africa and the aid that comes from the West. In "Dead Aid”, Dambisa Moyo... (mehr)
13.07.2009, 00:24 Uhr
Thomas Akpe, Frankfurt, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Dambisa Moyo who wrote "dead aid" talks about, "...the rise of glamour aid" in her chapter: a brief history of aid (pages 10 - 29). Bob Geldorf and Bono are the most shining protagonists of that era of Aid giving to Africa ($1 Trillion... (mehr)
12.07.2009, 23:08 Uhr
Jürgen Haushalter, Meckenheim, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die G 8-Mächtigen wollen es wieder einmal richten, dieses Mal mit 20 Milliarden Dollar Unterstützung für die Kleinbauern der ärmsten Länder. Wie zuvor, werden großspurig Versprechen gemacht, aber was wird tatsächlich eingehalten? Wie viele Milliarden... (mehr)
11.07.2009, 18:02 Uhr
Volker Seitz, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Warum wurde eigentlich Bob Geldof kürzlich von der Welt und heute von Spiegel-Online interviewt? Bei der CDU war er sogar als "Experte" geladen?? Das Schlimme ist, er darf unwidersprochen ständig denselben Unsinn wiederholen?

Obama hat... (mehr)
08.07.2009, 00:38 Uhr
Thomas Akpe, Frankfurt, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Interesting Link:
www.ashoka.org
05.07.2009, 14:34 Uhr
Tidjani Jeff Tall, Dubai, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

I am convinced of the sincerity of this appeal, the article "Why Africa is losing it's dignity" deserves maximum exposure because it can lead people to pause and rethink their assumptions. Although we may not agree on everything, I am grateful... (mehr)
02.07.2009, 22:22 Uhr
Titus Horsch, Neuwied, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Der Bonner Aufruf zur radikalen Änderung der Entwicklungszusammenarbeit geht in die richtige Richtung. Ich verspüre im Aufruf am Ende aber immer noch den Glauben wir müssten Helfen, so wie wir! das für richtig halten.
Geht es anderen auch so?
02.07.2009, 17:27 Uhr
Andreas Dr. Huthmann, 70184 Stuttgart, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Wo kann man sich über alternative Konzepte informieren? Wo wurden die getestet? Sicher ist es ein Weg, Mikrokredite zu vergeben? Und sicher sollten sich die Staaten mehr Geld am Kapitalmarkt beschaffen?
20.06.2009, 15:29 Uhr
Michael Kautzmann, Rheinfelden (Baden), zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Man kann sich zum Bonner Aufruf stellen wie man mag. Er tut der Diskussion über die Entwicklungshilfe ausgesprochen gut!

Was meiner Meinung nach noch fehlt ist Ausweitung der Forderungen auf den privaten Entwicklungsmarkt in Deutschland. Gerade lokal... (mehr)
07.06.2009, 11:52 Uhr
Roman Rackwitz, München, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Aus eigener Erfahrung in der Entwicklungshilfe (DR Kongo) kann ich dem "Bonner Aufruf" mit gutem Gewissen zustimmen. Viele der aktuellen Mißstände sind durch unsere standardmäßige Entwicklungshilfe nur verschlimmert worden oder sogar erst... (mehr)
18.05.2009, 18:43 Uhr
Helmut Danner, Nairobi, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zu: Gerli Lantzberg

Was Gerli Lantzberg anführt, wäre zynisch, wenn es nicht auch wahr wäre.
Dennoch deckt sich das von ihr gezeichnete Bild nicht mit meiner persönlichen Erfahrung, zumindest nicht zum großen Teil. Wenn mit beträchtlichem finanziellem... (mehr)
16.05.2009, 13:39 Uhr
Gerli Lantzberg, Burggen, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Als Mitunterzeichnerin des "Bonner Aufrufs" möchte ich, nachdem die Budgethilfe zum Schwerpunktthema im E & Z Heft 4/09 gewählt wurde, aus Praxis und Erfahrung, v.a. in afrikanischen Ländern, zu einer anderen Bewertung anregen.

Einig sind... (mehr)
11.05.2009, 19:09 Uhr
Thomas akpe, Frankfurt, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Bravo Dr. Laouali Malam Moussa!
11.05.2009, 18:34 Uhr
Dr. Laouali Malam Moussa, Niamey/NIGER, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

à propos de "Pourquoi l'Afrique est en train de perdre sa dignité":

Les idées développées sont malheureusement justes à bien des égards. L'Asie se développe parce qu'elle ne se contente pas de consommer les productions... (mehr)
03.05.2009, 15:40 Uhr
Kurt Gerhardt, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zu Elisabeth Sitte-Zöllner:
erstens - Es sind sechs, aber mehr wären gut.
drittens - Der Aufruf konzentriert sich auf Afrika (siehe ersten Satz).
fünftens - Eine solche Entscheidung gibt es nicht. Was Sie vermuten, ist Zufall.
03.05.2009, 12:45 Uhr
Thomas Akpe, Frankfurt, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

@ Sitte-Zoelnner

auf schaerfste beobachtet!

besonders die frage der "gender perspective"!
02.05.2009, 19:52 Uhr
elisabeth sitte-zöllner, wien, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

auffallend
erstens - erster blick: 4 frauen unter den unterzeichnerInnen
zweitens - essenz: zu sagen, dass private eza besser ist als staatliche erscheint mir zu einseitig. mir erscheint es plausibel, umzustrukturieren, aber nicht zu eliminieren.
drittens... (mehr)
01.05.2009, 19:37 Uhr
Hans-Albrecht Max Schraepler, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Hans-Albrecht Max Schraepler
Botschafter a.D.

Fragen, die man sich eigentlich stellen sollte!

Auch wenn bekanntermaßen und unbestritten Entwicklungshilfe ein wichtiges Instrument in den internationalen Beziehungen ist, und in Not geratenen Menschen... (mehr)
30.04.2009, 15:29 Uhr
Gerd Meuer, Horben, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

zu Sascha Raabe, MdB:

lese ich dessen Lebenslauf, stelle ich fest, dass dieser MdB wohl keine längere Zeit nicht irgendwo in der so genannten Dritten Welt verbracht hat.

Als 'Entwicklungspolitischer Sprecher' seiner Partei funktioniert er somit... (mehr)
30.04.2009, 15:16 Uhr
Gerd Meuer, Horben, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

The MOST brilliant idea yet to save Africa's infrastructure


On my most recent trip by land from Lagos/Nigeria through
Cotonou/Benin, Lome/Togo, Accra/Ghana to Ouagadougou/
Burkina Faso in September 2008 - by public transport ("travelling
with... (mehr)
27.04.2009, 20:06 Uhr
Stephen Olowoye, Washington D.C., zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

The international community should realize that more money does not equal development in Africa. The model and ideology for giving development assistance needs to change. Grassroot assistance is what is needed and not top-down approach. International... (mehr)
25.04.2009, 22:02 Uhr
Simon Mace, UK, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Mr Kurt Gerhardt makes well constructed argument on "Why Africa is Losing its Dignity", which I fully concur with. I have seen it first hand in Eritrea, as the country strives for self reliance and refuse free hand outs, donor countries and... (mehr)
24.04.2009, 00:05 Uhr
James Shikwati, Nairobi, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

"Why Africa is Losing its Dignity" is a thought provoking piece from Kurt Gerhardt, and I do agree with his sentiments on aid and Africa's underdevelopment. I however loose him somewhere (most probably because he knows the type of audience he... (mehr)
23.04.2009, 09:01 Uhr
George Ayittey, Washington, D.C., zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

"Why Africa is Losing its Dignity" is a great article. I agree with everything written in it. The debate on foreign aid, however, has to be shifted in another way, in my view. Stopping aid is almost impossible. Too much vested interest. Furthermore,... (mehr)
20.04.2009, 21:39 Uhr
Matthias Nohn, Ahmedabad, Indien, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zu dem Artikel "Wie Afrika seine Würde verliert" moechte ich Ihnen herzlich gratulieren! Sie haben die Probleme sehr gut aufgezeichnet und ziehen die richtigen Schlussfolgerungen. Ich habe allerdings zwei kritische Punkte anzumerken, die konstruktiv... (mehr)
20.04.2009, 12:58 Uhr
Gerhard Heise, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Es ist immer wieder beeindruckend, zu erleben und tatsächlich zu sehen, wie aktiv im Grunde die gelebte Zivilgesellschaft ist. Viele Wege führen offensichtlich nach Rom. Doch was ist, wenn man dort ankommt? Um auf Entwicklungspolitik zu sprechen zu... (mehr)
17.04.2009, 12:59 Uhr
Johann Murauer, Pregarten, Österreich, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Was ich vergessen habe:

Auch wenn ich von der Wirksamkeit von kleinen, selbtorganisierten Strukturen überzeugt bin, sollte man deren Grenzen sehen. Welche NGO baut schon eine Straße, einen Eisenbahn, einen Hafen, ...? Hierfür bedarf es übergreifender... (mehr)
17.04.2009, 12:43 Uhr
Johann Murauer, Pregarten, Österreich, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Dieser Aufruf erscheint mir etwas einseitig zu sein.

Zweifellos kann Geld schaden - aber genauso gut kann es nützen. Entwicklung ohne Geld ist schwer vorstellbar. Insofern kommt es auf eine Optimierung der Geldverwendung an und nicht darauf, die Gelder... (mehr)
15.04.2009, 19:47 Uhr
Henrik Wittenberg, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich möchte diese Möglichkeit nutzen, um auf zwei interessante Meldungen zum Thema Entwicklungshilfe bzw. globale Armutsbekämpfung hinzuweisen:

Offener Brief an die Staatsoberhäupter der G20-Staaten
(www.genisis-institute.org/292.html).

Entwicklungsexperten... (mehr)
15.04.2009, 16:16 Uhr
Frank Mueller, Schwerin, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Der Aufruf geht eindeutig in die richtige Richtung. Wir erleben das in Afrika immer wieder auf den verschiedensten Ebenen.Wir kaufen den Afrikanern zwar nicht mehr den Fisch, aber nur die Angel auszuwechseln kann es ja auch nicht sein. Politiker denken... (mehr)
15.04.2009, 10:13 Uhr
Vera Schmitt, Sulzbach/Ts., zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ein Internet-Aufruf, der dann nach einer handschriftlichen Unterschrift auf einem auszudruckenden und zu verschickenden "Formular" verlangt, ist nicht mehr zeitgemäß. Ich bedaure, dass die Wirkung des Aufrufs, den ich für wichtig halte, dadurch... (mehr)
14.04.2009, 11:14 Uhr
Dr. Heinrich Langerbein, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Der "Bonner Aufruf (Plus)" ist insbesondere wegen seiner kritischen Haltung zum Hilfe-Volumen sehr zu begrüßen.
Bekanntlich ist es den staatlichen und privaten Geber-Institutionen zur Freude der kleinen Macht-Eliten in den besonders armen Ländern... (mehr)
12.04.2009, 22:40 Uhr
Jürgen Hauskeller, 04600 Altenburg, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Mehr oder weniger durch Zufall bin ich über spiegel-online auf den Artikel von Kurt Gerhard gestoßen. Für mich war die Lektüre seiner Beurteilung der Entwicklungshilfesituation in Afrika und der Text des Bonner Aufrufs plus eine sehr erfreuliche Entdeckung,... (mehr)
12.04.2009, 20:09 Uhr
Volker Seitz, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich möchte allen, die Gutes tun wollen den exzellenten Artikel von Daniel Ammann aus der "Weltwoche" über seinen Besuch bei dem peruanischen Ökonomen Hernando de Soto ans Herz legen: "Der Mann, der heilige Kühe in Goldesel verwandeln... (mehr)
12.04.2009, 17:41 Uhr
Gerhard Brockschmidt , Ägypten , zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Entwicklungshilfe soll ja den Armen helfen. Das geht eigentlich nur durch Unterstützung von NGOs, Bildungs- und Mikrokreditprojekte, denn nur so kommen die eingesetzten finanziellen Mittel den Armen unmittelbar zu. Infrastrukturprojekte dienen nach meinen... (mehr)
12.04.2009, 17:39 Uhr
Rainer Holstein , Juba , zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

In Kuerze und eigentlich gibt's da viel mehr zu sagen: Lieb gedacht und wieder mal fast was ganz Neues. Ich mache die Diskussion seit 40 Jahren mit, schon damals gab es aehnliche Vorschlaege. Die Analyse von Kurt Gerhard kann ich groesstenteil nachvollziehen,... (mehr)
12.04.2009, 17:36 Uhr
Hermann Tebbenhoff , Bogota , zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Diese Position vertrete ich schon seit mehr als zwanzig Jahren! Häufig wird man damit aber als Rassist bestenfalls als ahnungslos diffamiert! Dabei ist klar, dass die bisherige Art der "Entwicklungshilfe" vollkommen versagt hat und nur zu Abhängingkeit,... (mehr)
12.04.2009, 17:35 Uhr
Susanne Fernau , Bonn , zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Trifft absolut zu. Ich habe in Afrika gelebt und mitansehen müssen, wie dieser wunderbare Kontinent immer mehr zum Junkie westlicher Entwicklungshilfe wird. Wer weiterhin bedingungslos finanzielle Mittel zur Verfügung stellt, füttert nur die Gier und... (mehr)
12.04.2009, 17:33 Uhr
Gerhard Mueller , Quito , zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Sehe ich genau so! War selbst bereits fuer die GTZ und das Auswaertige Amt in Ostafrika taetig.
12.04.2009, 11:58 Uhr
Dietmar Hanzen, Düsseldorf, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Nicht weniger Entwicklungshilfe, sondern gar keine mehr!
Zwar wird das einige drastische Anfangsschwierigkeiten bei den bisherigen Empfängerländern geben, aber anschließend findet dann die eigenverantwortliche Entwicklung statt, die mit Geld und Konzepten... (mehr)
12.04.2009, 11:27 Uhr
Sebastian Briesen, Mombasa, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich begrüße die Initiative Bonner Aufruf. Ein Umdenken mus stattfinden. Ein Punkt, der meiner Erfahrung nach jedoch nicht stimmt, ist der im Aufruf angesproche Verlust der Würde. In Afrika gilt das Sprichwort: "Ein Geschenk wird niemals abgelehnt,... (mehr)
12.04.2009, 10:31 Uhr
Olaf Bachmann, Libreville, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Schoenen Gruss vom Aequator.

Die Geber stehen Schlange in Afrika suedlich der Sahara. Da muessen Budgets ausgegeben werden damit diese dann in Folgejahren wieder genauso gross oder groesser werden koennen. Waere doch gelacht wenn man nicht auf schoene... (mehr)
12.04.2009, 09:20 Uhr
Hans Werner Schneider, Kosovo, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die Wichtigkeit der Entwicklungshilfe läßt sich doch leicht an den Namen der Minister/ in des BMZ ablesen.
Ruhige Posten für alternde Ex -Grössen.
Die Jetzige hat keinen Schimmer !
12.04.2009, 02:13 Uhr
Thomas Akpe, Frankfurt, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Fassen wir also die Stimmen einmal zusammen und versuchen einen "Ausblick" zu machen:

"Der (...) gigantische internationale Entwicklungshilfeapparat ist zu weit von der Wirklichkeit entfernt. Er dreht sich um sich selber (...)".... (mehr)
11.04.2009, 18:41 Uhr
Thorsten Becherer, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Hiermit möchte ich mich hinter diesen Aufruf stellen und begrüsse insbesondere die Knappheit mit der die Punkte gemacht werden.

Viele der Meinungen an dieser Stelle haben recht wenn Sie auf eine größere Komplexität der wahren Situationen vor... (mehr)
31.03.2009, 11:17 Uhr
Jürgen Haushalter, Meckenheim, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Dem Bonner Aufruf Plus, der erfreulicherweise gegenüber der Erstversion nunmehr Substanz erhalten hat, kommt bei mir in Teilen "weichgespült rüber”. Möglicherweise ist dies auf den nicht leicht zu erreichenden Konsens unter den renommierten... (mehr)
25.03.2009, 18:36 Uhr
Dr. Rainer Barthelt, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich teile Ihre Skepsis an der Entwicklungspolitik in weiten Teilen seit langem. Dem BMZ gehörte ich fast von Anfang an an und verließ es nach 36-jähriger Zugehörigkeit als dessen Beauftragter für Sub-Sahara-Afrika. Einen Teil meiner Kritik habe ich... (mehr)
25.03.2009, 10:09 Uhr
Joachim Bitterlich, Paris, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Glückwunsch zum Bonner Aufruf plus! Ich bin aus meiner Erfahrung nicht mit allen Aussagen einverstanden, er geht aber in die richtige Richtung. Nur ein radikaler Umbau führt uns weiter. Intensive Besuche und Gespräche in Afrika haben mich in dieser... (mehr)
20.03.2009, 21:04 Uhr
Johannes Christenn, Adelshofen, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die Kritik des "Bonner Aufrufs" an den Gebern ("am Norden"), bisher auf Grund von falschen Annahmen agiert zu haben, trifft mitten ins Mark auch des kirchlichen Engagements für Afrika. Die Wirkungen solcher Fehleinschätzungen waren... (mehr)
28.02.2009, 18:40 Uhr
George Ayittey, Washington, D.C., zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Helping Africa of course is noble but the entire process has now been turned into a theater of the absurd - the blind leading the clueless. The first absurdity is the fact that Africa doesn't need aid. Its begging bowl leaks terribly. The aid resources... (mehr)
09.02.2009, 23:18 Uhr
Jürgen Haushalter, Meckenheim, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die Redebeiträge zeigen erneut, dass jegliche Anzeichen einer kritischen Standortbestimmung in der Entwicklungspolitik ausbleiben. Die Beiträge der meisten Parteienvertreter waren aus meiner Sicht weitestgehend von Gemeinplätzen, Widersprüchen, ja... (mehr)
04.02.2009, 15:43 Uhr
Marie-Roger Biloa, Paris, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Dieser Aufruf kommt sehr gelegen, weil es mit der "Entwicklungshilfe" absolut nicht so weitergehen kann, und Sie haben mit Ihrer Ursachenerforschung vollkommen recht: Bevormundung der ersten Betroffenen und falsche Anwendung der Gelder. Ferner... (mehr)
03.02.2009, 11:57 Uhr
Francis Kpatindé, Dakar, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Je trouve l'initiative intéressante en ce sens qu'elle tord d'emblée le cou à quelques idées reçues sur l'Afrique et le développement. Et qu'elle ne se perd pas dans de longs discours.
Il faudrait faire en sorte à lui donner une... (mehr)
01.02.2009, 09:03 Uhr
Dr. Hartmut Schellhoss, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Wenn die Entwicklungspolitik nicht grundlegend verändert wird

Tag für Tag erreichen Boote, überladen mit zu Tode erschöpften Afrikanern, mit letzter Not die Insel Lampedusa, ein anderes EU-Gestade - oder kein Land mehr. Wird das so bleiben? ... (mehr)
31.01.2009, 14:32 Uhr
Sabine Hein, Frechen, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

... (mehr)
25.01.2009, 19:26 Uhr
Jürgen Haushalter, Meckenheim, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Bei all den diskutierten Ursachen zur gescheiterten Entwicklungshilfe in Afrika kommen m. E. die schier unüberbrückbaren, sozio-kulturellen Gegensätze entschieden zu kurz.

Die profit- und wachtumsorientierten Industriegesellschaften sind u. a.... (mehr)
22.01.2009, 09:32 Uhr
K. Reschke, Berlin, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Endlich! Ich hoffe, Sie finden Gehör und können etwas bewegen. Es ist so bitter nötig!
Vielen Dank für Ihre Initiative und allen Erfolg dieser Welt!
17.01.2009, 13:01 Uhr
Volker Seitz, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Im Kölner Stadtanzeiger ist am 16.01. der Artikel "Exzellente Entwicklungshilfe" erschienen. Es geht um 25 Millionen, die das BMZ deutschen Hochschulen für eine Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen in Entwicklungsländern zur Verfügung stellen... (mehr)
02.12.2008, 10:39 Uhr
Werner Roggausch, Dr., 53757 St. Augustin, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Endlich!!! Der Aufruf geht in die richtige Richtung. Er ist aber noch zu zaghaft und inkonsequent. Ausgangspunkt sollte sein, die schlichte Wahrheit auszusprechen: 1000 Milliarden USD seit 1945 für Afrika haben nichts sinnvolles bewirkt. Verantwortlich... (mehr)
23.11.2008, 21:01 Uhr
Kurt Gerhardt, Mitinitiator, Bonner Aufruf, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

zu Punkt 6. des Beitrags von Dr. Danner, Nairobi (23.11.08):

Die Frage, "WER denn die reformorientierte Entwicklung eines Landes BESTIMMEN soll" (Danner), würde ich gern umformulieren in "wer für ... verantwortlich sein soll". Dass dies zunächst... (mehr)
23.11.2008, 14:29 Uhr
Dr. Helmut Danner, Nairobi, Kenia, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Nach 19 Jahren Tätigkeit als Auslandsmitarbeiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Ägpyten und in Kenia und nun seit 12 Jahren in Nairobi lebend, beschäftigen mich Afrika, das Verhältnis zwischen Afrika und dem ‚Norden' und die Frage der ‚Entwicklung'... (mehr)
16.11.2008, 11:25 Uhr
Steve Ebeling, Berlin, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zur Diskussionsveranstaltung am 13.11.08

Erstens: Das Schwarz-Weiß-Denken Staat oder Zivilgesellschaft, das teilweise auch bei der Diskussion am 13.11. zu erleben war, ist nicht zielführend. Beides muss gefördert werden. Auf der einen Seite ein... (mehr)
15.11.2008, 16:32 Uhr
Volker Seitz, Six Fours, Frankreich, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zur Presseerklärung von Herrn Sascha Raabe vom 13.11.2008
(zu finden in Neues)
Es ist doch schön, wenn man seine Gewissheiten nicht durch die Wucht der Wirklichkeit in Frage stellen muß.
Der Bonner Aufruf wäre doch nicht nötig gewesen, wenn es... (mehr)
02.11.2008, 11:34 Uhr
Hans-Albrecht Max Schraepler, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Hans-Albrecht Max Schraepler
Botschafter a.D.

Zum Artikel von Frau Herta Friede, veröffentlicht am 28. Oktober 2008 in "Ihre Meinung" (Bonner Aufruf)

Auch wenn bekanntermaßen und unbestritten Entwicklungshilfe ein wichtiges Instrument in den... (mehr)
28.10.2008, 16:41 Uhr
Herta Friede, 53177 Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

In meiner beruflichen Tätigkeit in der EZ (seit 1971) war ich insgesamt 21 Jahre mit Afrika beschäfitgt, vor allem dem frankophonen. Aber ich war auch mehrere Jahre für die Zusammenarbeit mit Südkorea zuständig und habe auch in Lateinamerika leitende... (mehr)
22.10.2008, 22:23 Uhr
Cornelia Parisius, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich begrüße die Initiave "Bonner Aufruf" und beglückwünsche Sie zu dem Mut, endlich Dinge offen auszusprechen bzw. zu provozieren, zu denen anderen Kennern aus dem EZ-Metier bisher der Mut fehlte. Ich stimme jedoch auch der Reaktion von... (mehr)
18.10.2008, 16:21 Uhr
Brigitte von Frankenberg, Berg 6 51503 Rösrath, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Sehr geehrte Damen/Herren,
in der FAS habe ich das Interview mit Volker Seitz entdeckt und kann seiner Ansicht nur zustimmen. Es ist für mich unfassbar, daß die sogenannte Entwicklungshilfe in der jetzigen Form nicht schon längst reformiert wurde.Hilfe... (mehr)
15.10.2008, 10:10 Uhr
Sid Peruvemba, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Zu vieles in der Entwicklungszusammenarbeit ist getrieben von Besitzstandswahrung und dem Eigeninteresse der Entwicklungsorganisationen des Nordens. Eine Reform der EZ müsste daher unter anderem das Ziel haben, den Löwenanteil wirtschaftlicher Wertschöpfung... (mehr)
13.10.2008, 10:41 Uhr
Rolf Hollender, 61184 Karben, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Afrika, der kulturell sehr sensible Kontinent, wurde seit dem Skavenhandel bis heute von den Interessen des "Nordens" und von falscher "Entwicklungshilfe" ausgenutzt. Die Ausbildung der afrikanischen Eliten in westlichen Unis nach... (mehr)
09.10.2008, 21:33 Uhr
Rudolf Welter , Hungen, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

In keinem anderen Land der Welt ist die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) so umfangreich wie in Äthiopien.
Im Rahmen der TZ wurde das Neuvorhaben ecbp (Kapazitätsaufbau zur Wirtschaftsentwicklung) mit einer Laufzeit von 2005 -2014 auf die Schiene... (mehr)
27.09.2008, 20:33 Uhr
Hans Niehaus, 23611 Bad Schwartau, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Es geht zuviel verloren auf dem Weg nach Afrika, auch bei
all dem guten Willen, der bei den vielen Projekten dahinter steht. Insofern ist der Bonner Aufruf notwendig und wird hoffentlich kreativ aufgenommen.
Meine Afrikaverbindung: war Lehrer an der... (mehr)
27.09.2008, 14:24 Uhr
Gerog Kunz, 88339 Bad Waldsee, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die sicherste Hilfe ist: Keine in Geld gezahlte (oder gar keine) Hilfe.
Förderung der Bildung vor Ort durch kontrollierbare Aktionen, Lieferung von Beratung und Sachen (Schulbücher, Schulbedarf o.ä.) könnte noch zu akzeptieren sein. Nur mit gebildetem... (mehr)
16.09.2008, 13:27 Uhr
Jürgen Fischer, Tirana, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Der Bonner Aufruf ist zumindestens die Grundlage einer generellen Diskussion über Entwicklungshilfe, auch wenn man ihn nicht in jeden Punkt unterstützt. Tatsache ist aber, dass täglich Flüchtlinge aus Afrika mit abenteuerlichen Mitteln versuchen,... (mehr)
15.09.2008, 11:38 Uhr
Rudolf Bäuml, 63225 Langen, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich unterstütze und fördere seit 24 Jahren in Kamerun Kleinprojekte, die funktionieren.
Es ist schon seit Jahren meine Rede, die ich an vielen Orten kund getan habe,-leider ohne Erfolg- dass die Mittelverteilung
seitens der Regierung anders geregelt... (mehr)
10.09.2008, 18:23 Uhr
Wilhelm Wemmer, Bonn/53229, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich möchte gern unterstützen, bin aber skeptisch, ob eine Hilfe von außen überhaupt möglich ist. Grund: Ein in unserer Gemeinde tätig gewesener kongolesischer Priester erklärte uns, dass der Afrikaner kaum planen kann. Wer Ressourcen erhält,... (mehr)
08.09.2008, 21:35 Uhr
Heinrich Kruse, Voerde, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Entwicklung in Afrika (und auch bei uns) funktioniert nur wenn wenn Leute vor Ort beginnen etwas zu verändern. Dazu ist neben Nahrung und Unterkunft vor allem Bildung notwendig. Die staatliche Entwicklungspolitik ist in Afrika bisher gescheitert und... (mehr)
08.09.2008, 02:48 Uhr
Daniel Koss, Boston, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die zweite Forderung des Aufrufs, dass Entwicklungshilfe nicht mehr immer ueber den Staat abgewickelt werden soll, finde ich spannend, und zwar aus drei Gruenden:
- Angesichts von "bad governance,” der man mit zusaetzlichen Kontrollen wohl kaum... (mehr)
07.09.2008, 11:40 Uhr
Schlak Sabine , Giessen, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich unterstütze die Forderungen hinsichtlich einer anderen Entwicklungspolitik. Vor allem die Konzentration der Mittel auf bestimmte Bereiche (Bildung, Infrastruktur etc.) und die Dezentralisierung der Verantwortlichkeiten (Einbindung gesellchaftlicher... (mehr)
07.09.2008, 11:33 Uhr
Hans-Albrecht Max Schraepler, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die deutschen (europäischen) Interessen und Afrika
--- Ein Ansatz für eine effektive, zukunftsorientierte Eingliederung Afrikas im Zeitalter des globalisierten Miteinanders in die eigene Interessenlage ---

A.
1. Die Lageentwicklung in Afrika südlich... (mehr)
06.09.2008, 13:47 Uhr
Wilfried Hoffer, Dr., Frankfurt, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Keiner der Freunde und Bekannten mit Erfahrung in diesem Bereich, denen ich den Aufruf geschickt habe, hat positiv reagiert, wobei sich die Kritik zum Einen an die wenig 'kommunikative' Art des Aufrufs richtete - einen Text ohne Diskussion zu unterschreiben... (mehr)
05.09.2008, 11:35 Uhr
Prof. Dr. Winfried Pinger, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die Spitzen des BMZ und die Abgeordneten der Grünen sind offensichtlich in keiner Weise beeindruckt von den miserablen Ergebnissen der Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika in den letzten Jahrzehnten. Das Motto lautet: "Weiter so". Dann wird... (mehr)
04.09.2008, 22:11 Uhr
Dr. André Munzinger, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

"Antiquiertes Verständnis von Entwicklungspolitik" lautet das Urteil der Grünen Koczy und Hoppe zum Bonner Aufruf. Entwicklungspolitik müsse vielmehr nationale und internationale Strukturpolitik betreiben. Zunächst: Ohne legitimierte Strukturen, in... (mehr)
04.09.2008, 16:06 Uhr
Gerli Lantzberg, Burggen, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Die Stellungnahme des BMZ bestätigt eindringlich genug die Sorge, die uns zu dem Bonner Aufruf veranlasst hat.
Die Selbstgerechtigkeit, mit der auf die bestehende Praxis und die internationale Diskussion verwiesen wird, verhindert ja gerade eine Umorientierung... (mehr)
04.09.2008, 15:38 Uhr
Dr. Hartmut Schellhoss, Köln, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Welch ein Tempo! Das BMZ hat am 2.9.08 eine Stellungnahme zu dem "Bonner Aufruf" vom 1.9.08 abgegeben. Es wurde nicht erst mal ein Arbeitskreis eingesetzt. Sehr gut! Das ist aber auch alles, was gut ist. Es wird behauptet, dass der Aufruf mit der aktuellen... (mehr)
02.09.2008, 17:56 Uhr
Günter Bonnet, Bonn, zum &quot;Bonner Aufruf&quot;

Ich begrüße und unterstütze im Prinzip die Absicht der Initiatoren, die Entwicklungspolitik, insbesondere für Afrika, durch einen Aufruf zu ändern und voranzubringen.

Umso mehr bedauere ich, dass ich diesen Aufruf nicht unterzeichnen kann. Hierfür... (mehr)