Neues
Beitrag vom 22.02.2018
NZZ
So rüsten sich die Firmen in Kapstadt für die Wasserkrise
Händewaschen ohne Wasser, 80%iger Gin: Der Wassernotstand in Südafrika macht die Unternehmen erfinderisch. Schliesslich geht es buchstäblich um jeden Tropfen.
Claudia Bröll
«Hast du auch einen Jojo?» Vor einigen Jahren hätten viele Kapstädter auf die Frage ratlos mit den Schultern gezuckt. Heute gehört sie zum Alltagsgespräch. Jojos sind Wassertanks, wie sie auf jeder typischen Farm in Afrika zu sehen sind: wuchtige Ungetüme auf langen Stelzen, mehrere Meter vom Boden entfernt.
Beitrag vom 19.02.2018
EurActiv
Agrarpolitik
Frankreich tritt aus umstrittenem Agrar-Projekt für Afrika aus
Von: Ama Lorenz and Cécile Barbière
Frankreich unterstützt die Neue Allianz für Ernährungssicherheit und Ernährung nicht mehr. Deutschland und die EU finanzieren das umstrittene Projekt, mit dem die Landwirtschaft in afrikanischen Staaten unterstützt werden soll, jedoch weiterhin. EURACTIV Frankreich berichtet.
Beitrag vom 18.02.2018
OCCRP Organized Crime And Corruption Reporting Project
Paul Biya, Cameroon’s Roaming President
Written by Emmanuel Freudenthal, Frank William Batchou, and Gaelle Tjat
Cameroon’s president, Paul Biya, likes to travel abroad.
As a result, he’s missed some far-reaching events in the country he rules from afar.
Beitrag vom 17.02.2018
FAZ
Südafrika
Der rote Kapitalist
von Thilo Thielke
Wenn an der Spitze afrikanischer Staaten ein Wechsel ansteht, herrscht bisweilen grenzenloser Optimismus. „Schlimmer als sein Vorgänger kann der Neue ja kaum sein“, heißt es dann meist. Endlich gebe es einen Neuanfang. So nun auch in Südafrika. Cyril Ramaphosa heißt der Mann, der am Donnerstag zum neuen Staatspräsidenten ernannt wurde und nun das Land aus der Depression führen soll.
Beitrag vom 17.02.2018
FAZ
Migration aus Westafrika : Wie Deutschland Fluchtursachen bekämpft
Von Martin Franke
Mustapha wollte nach Deutschland. Doch schon in Libyen wurde der Mann aus Gambia festgenommen und als Sklave verkauft. Dann kam er frei. Jetzt kämpft er dagegen, dass Landsleute gen Europa flüchten – mit deutscher Hilfe.
Beitrag vom 16.02.2018
Spiegel Online
Sexuelle Gewalt in der Entwicklungshilfe
Sauberes Image, schreckliche Wirklichkeit
Von Johanna Sagmeister
Nach dem Oxfam-Skandal hat nun Ärzte ohne Grenzen Fälle sexueller Übergriffe öffentlich gemacht. Das Problem ist in der Entwicklungshilfe offenbar weit verbreitet.
Sie gelten als Idealisten, Abenteurer, Weltverbesserer. Entwicklungshelfer arbeiten für eine gerechtere Welt, gegen Gewalt, Krankheit und Armut. Von vielen werden sie bewundert, weil sie nicht nur reden, sondern handeln.
Beitrag vom 15.02.2018
Achgut.com
Entwicklungshilfe für Verantwortungslose
Volker Seitz
BMZ Minister Gerd Müller gibt seinem Aufsatz für die Wirtschaftswoche den Titel „Schluss mit unserem Kolonialismus“. Er schreibt: „Ob Kaffee oder seltene Rohstoffe – wir leben auf Kosten Afrikas“. Ferner prangert er „Kinderarbeit zu Sklavenlöhnen“ an. „Diese Zustände müssen wir ändern – und zwar sofort und dauerhaft.“
Beitrag vom 15.02.2018
RFI Afrique
Ethiopie: démission du Premier ministre Hailemariam Desalegn
Sa démission n'est pas vraiment une surprise, contrairement au moment choisi pour le faire. En Éthiopie, Hailemariam Desalegn a annoncé ce 15 février sa volonté d'abandonner ses deux casquettes de Premier ministre et de président de la coalition au pouvoir.
Beitrag vom 15.02.2018
BBC News
Ethiopia PM Hailemariam Desalegn in surprise resignation
Hailemariam Desalegn had been Ethiopia's prime minister since 2012
Ethiopian Prime Minister Hailemariam Desalegn has resigned unexpectedly, saying he hoped to end years of unrest and political upheaval.
In a televised address, he said his resignation was "vital in the bid to carry out reforms that would lead to sustainable peace and democracy".
Mr Hailemariam, who has led the country since 2012, also stepped down as chairman of the ruling coalition.
Beitrag vom 13.02.2018
Tages-Anzeiger, Zürich
Südafrika
Mandelas Erbe bleibt beschmutzt
Der ANC hat den Rücktritt von Präsident Jacob Zuma beschlossen. Das ist kein Neuanfang, sondern das übliche Machtgebaren mit kosmetischen Korrekturen.
Bernd Dörries Johannesburg