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Afrikaner für ein Ende der mildtätigen Fürsorge: Gegen das Interesse am Erhalt des Elends
8. Juli, 2026 Kelle Nachrichtenmagazin
Volker Seitz, Botschafter a. D.
Die heftigsten Kritiker von Entwicklungshilfe sind afrikanische Intellektuelle, die Handel, direkte Investitionen und Bildung statt Almosen fordern. Wole Soyinka, Teju Cole, Ken Ochieng Apolo, Aly Khan Satchu, Victoria Abla Kuzorli und José Eduardo Agualusa wehren sich gegen die Darstellung, dass Afrika „hilfsbedürftig“ sei.
Sie fordern stattdessen Eigenverantwortung und verstärkte Anstrengungen, Bildungseinrichtungen zu verbessern.
Erzbischof von Douala beklagt “unmenschliche Haftbedingungen und korrupte Justiz“
3.7.2026 FIDES
Yaoundé – Über Entführungen, willkürliche Verhaftungen und unmenschliche Haftbedingungen klagt der Erzbischof von Douala, Samuel Kleda, in seinem Ende Juni veröffentlichten Hirtenbrief zu den Missstände und den Haftbedingungen in den Gefängnissen des Landes.
Mosambik: Tödliches Gerücht um Geschlechts-Diebe
2.7.26 Achgut.com
In Mosambik kam es vor einigen Wochen zu einer Massenhysterie, die durch Gerüchte über angeblichen „Penisdiebstahl“ ausgelöst wurde. Mindestens 60 Menschen wurden durch Lynchjustiz getötet und 111 verletzt. Jetzt fragen alle nach den Ursachen.
Von Volker Seitz
«Bevor die Bevölkerung stark wuchs, hatte Afrika keine Chance auf Entwicklung»
29.6.2026 NZZ
«Bevor die Bevölkerung stark wuchs, hatte Afrika keine Chance auf Entwicklung»
Der Ökonom Joe Studwell weiss, wie der Sorgenkontinent endlich zu Wohlstand finden kann. Im Gespräch mit Samuel Misteli erklärt er, warum Industrialisierung statt Rohstoffexporte der Schlüssel zum wirtschaftlichen Aufstieg sein könnte
In Südafrika wächst die Wut auf die Migranten
NZZ 29.6.26
Tausende protestieren seit Monaten gegen die illegalen Einwanderer – nun suchen die Demonstranten den Showdown mit der Regierung
Samuel Misteli, Kapstadt
Morgendliche Idylle an der Strandpromenade in Kapstadt: Der Atlantik glitzert, die Sonne schickt warme Strahlen, Jogger und Radfahrer überholen Eltern, die ihre Kinderwagen schieben.
Burkina Faso ruling junta cuts diplomatic ties with ex-ruler France
26.6.26 France 24
Burkina Faso's military junta on Friday cut diplomatic ties with former colonial power France, accusing Paris of acting against its interests and backing subversive networks and militants in the Sahel. The move deepens the ruling authorities' break with Western allies since Captain Ibrahim Traore seized power in a 2022 coup.
Burkina Faso junta leader Ibrahim Traore participates in a ceremony in Ouagadougou, Oct. 15, 2022. © Kilaye Bationo, AP
Schweiz: Der Bundesrat stellt die Entwicklungshilfe neu auf und will 113 Millionen Franken einsparen
25.6.2026 NZZ
Mehr kurzfristige humanitäre Hilfe als langfristiges Engagement ist das Credo des Bundes
Renato Schatz, Bern
Konkret hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen, der humanitären Hilfe einen grösseren Stellenwert beizumessen. Sie soll künftig 40 Prozent des etwa 2,4 Milliarden Franken grossen Budgets der internationalen Zusammenarbeit (IZA) ausmachen. Bis jetzt beträgt der Anteil rund 26 Prozent. Das entspricht einer Erhöhung von etwa 330 Millionen Franken.
Merz will weiter Milliarden für Entwicklungshilfe ausgeben
24.6.26
Brisante Kanzler-Ankündigung
Ansgar Graw
Zum zweiten Mal in diesem Jahr stellte sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundestag den Fragen der Abgeordneten. Kritik an der geplanten Rentenreform wies er zurück – und kündigte die Fortsetzung der Milliardenhilfen für andere Staaten etwa in Afrika an.
Wagniskapital bringt Afrikas Start-ups voran
23.6.26 Deutschlandfunk Kultur
Wagniskapital bringt Afrikas Start-ups voran (36:46 Minuten)
Heise, Katrin | 23. Juni 2026, 09:05 Uhr
Er war Manager bei einem Konsumgüter-Weltkonzern und Chef der Welthungerhilfe. Mit der Idee, Spenden zu Investitionen zu machen, schafft Till Wahnbaeck eine neue Form von Entwicklungshilfe: Die Begegnung auf Augenhöhe – und Gewinne, die zurückfließen.
Hilfe gab es nur gegen Sex
23.6.2026 NZZ
Nach einem Missbrauchsskandal in Tschad entlässt Ärzte ohne Grenzen 18 Mitarbeiter – die Problematik ist weit verbreitet
Birte Mensing, Nairobi