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Für eine andere Entwicklungspolitik!

Neues

Afrikaner für ein Ende der mildtätigen Fürsorge: Gegen das Interesse am Erhalt des Elends

8. Juli, 2026  Kelle Nachrichtenmagazin

Volker Seitz, Botschafter a. D.

Die heftigsten Kritiker von Entwicklungshilfe sind afrikanische Intellektuelle, die Handel, direkte Investitionen und Bildung statt Almosen fordern. Wole Soyinka, Teju Cole, Ken Ochieng Apolo, Aly Khan Satchu, Victoria Abla Kuzorli und José Eduardo Agualusa wehren sich gegen die Darstellung, dass Afrika „hilfsbedürftig“ sei.

Sie fordern stattdessen Eigenverantwortung und verstärkte Anstrengungen, Bildungseinrichtungen zu verbessern.

«Bevor die Bevölkerung stark wuchs, hatte Afrika keine Chance auf Entwicklung»

Afrika

29.6.2026  NZZ

«Bevor die Bevölkerung stark wuchs, hatte Afrika keine Chance auf Entwicklung»

Der Ökonom Joe Studwell weiss, wie der Sorgenkontinent endlich zu Wohlstand finden kann. Im Gespräch mit Samuel Misteli erklärt er, warum Industrialisierung statt Rohstoffexporte der Schlüssel zum wirtschaftlichen Aufstieg sein könnte

Burkina Faso ruling junta cuts diplomatic ties with ex-ruler France

Burkina Faso

26.6.26  France 24

Burkina Faso's military junta on Friday cut diplomatic ties with former colonial power France, accusing Paris of acting against its interests and backing subversive networks and militants in the Sahel. The move deepens the ruling authorities' break with Western allies since Captain Ibrahim Traore seized power in a 2022 coup.

Burkina Faso junta leader Ibrahim Traore participates in a ceremony in Ouagadougou, Oct. 15, 2022. © Kilaye Bationo, AP

Schweiz: Der Bundesrat stellt die Entwicklungshilfe neu auf und will 113 Millionen Franken einsparen

Schweiz

25.6.2026   NZZ

Mehr kurzfristige humanitäre Hilfe als langfristiges Engagement ist das Credo des Bundes

Renato Schatz, Bern

Konkret hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen, der humanitären Hilfe einen grösseren Stellenwert beizumessen. Sie soll künftig 40 Prozent des etwa 2,4 Milliarden Franken grossen Budgets der internationalen Zusammenarbeit (IZA) ausmachen. Bis jetzt beträgt der Anteil rund 26 Prozent. Das entspricht einer Erhöhung von etwa 330 Millionen Franken.

Wagniskapital bringt Afrikas Start-ups voran

Afrika

23.6.26 Deutschlandfunk Kultur

Wagniskapital bringt Afrikas Start-ups voran (36:46 Minuten)

Heise, Katrin | 23. Juni 2026, 09:05 Uhr

Er war Manager bei einem Konsumgüter-Weltkonzern und Chef der Welthungerhilfe. Mit der Idee, Spenden zu Investitionen zu machen, schafft Till Wahnbaeck eine neue Form von Entwicklungshilfe: Die Begegnung auf Augenhöhe – und Gewinne, die zurückfließen.

Aus dem Podcast  Im Gespräch