Neues
Beitrag vom 03.01.2024
taz
Kriegsgefahr am Horn von Afrika
Streit um Somaliland
Die Regionalmacht Äthiopien erschließt sich Zugang zum Meer – über einen historischen Deal mit Somaliland. Das Nachbarland Somalia ist erzürnt.
Dominic Johnson
Beitrag vom 02.01.2024
Tagesschau
Somaliland gewährt Äthiopien Zugang zum Roten Meer
Äthiopien soll durch eine Vereinbarung mit Somaliland Zugang zum Roten Meer erhalten. Für die Wirtschaft des Landes ist dies von großer Bedeutung. Somalia allerdings widerspricht: Das Abkommen sei nicht wirksam.
Beitrag vom 02.01.2024
AFRICA live
Ghana: Behörden genervt von „Unheilsprophezeiungen“
In Ghana ist das neue Jahr eine Zeit der Unheilsprophezeiungen. Propheten kündigen bevorstehende Katastrophen an. In seiner Predigt am 31. Dezember sagte Pastor Isaac Owusu-Bempah erneut Chaos voraus. Predigten, die „geeignet sind, die öffentliche Ordnung zu gefährden“. Trotz der Warnungen der Behörden gehen die Unheilsprophezeiungen weiter, berichtet RFI.
Beitrag vom 01.01.2024
taz
Wahlen in der DR Kongo
Tshisekedis unfeine Wiederwahl
Ohne fertig ausgezählt zu haben, kürt die Wahlkommission Kongos Präsident Tshisekedi zum Sieger mit 73 Prozent. Opposition spricht von „Staatsstreich“.
von Sabine Schlindwein
KAMPALA taz | Vom Fenster der Zentrale der Wahlbehörde CENI in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa herab winkt der frisch im Amt bestätigte Präsident Felix Tshisekedi seinen Wählern zu. Laute Musik hallt den Boulevard entlang. Eine Menschenmenge jubelt ihm zu.
Beitrag vom 31.12.2023
AFRICA live
(Quelle: tunisienumerique)
Äthiopien hat seine natürlichen Nachteile überwunden: es gibt viele große Bauprojekte und ausländische Investoren stehen Schlange
Beitrag vom 31.12.2023
NZZ
Kolonialismus und Ausbeutung: Wir leben nicht vom Elend der anderen
Die globale Ungleichheit nimmt ab – anders als gerne behauptet wird. Die ärmeren zwei Drittel der Welt haben ihre Lage seit Ende der 1980er Jahre stark verbessert.
Thomas Fuster
Beitrag vom 30.12.2023
Reuters
Burundi's president says gay people should be stoned
BUJUMBURA, Dec 30 (Reuters) - Burundi's President Evariste Ndayishimiye has called on citizens to stone gay people, escalating a crackdown on sexual minorities in a country where LGBT people already face social ostracism and jail terms of up to two years if convicted of same-sex offences.
"If you want to attract a curse to the country, accept homosexuality," Ndayishimiye said in a question and answer session with journalists and the public held in Burundi's east on Friday.
Beitrag vom 30.12.2023
AFRICA live
Serie „Herausragende Afrikaner und Afrikanerinnen - Teil 02 Aliko Dangote / Nigeria
Volker Seitz
Aliko Dangote (geboren am 10. April 1957 in Kano/Nigeria) studierte Wirtschaftswissenschaften an der al-Azhar-Universität in Kairo und schloss 1977 sein Studium mit dem Bachelor ab. In Deutschland ist er kaum bekannt, weil er die Öffentlichkeit nicht sucht und wenig Wert auf Statussymbole legt. In einem zu Teilen von Korruption und Vetternwirtschaft zerfressenen Nigeria gilt er als ehrbarer Kaufmann.
Beitrag vom 30.12.2023
Le Monde Diplomatie Afrique
« En Afrique, plus personne ne comprend la politique de la France »
Pour le député Bruno Fuchs, auteur avec Michèle Talbot d’un rapport parlementaire
sur l’état des relations franco-africaines, Paris doit sortir d’une vision missionnaire
et moralisatrice dépassée.
Propos recueillis par Coumba Kane et Cyril Bensimon
Beitrag vom 30.12.2023
NZZ
Chaos folgt auf die Wahlen in Kongo-Kinshasa
Ist der Urnengang in dem riesigen Land regulär verlaufen? Die Bevölkerung wartet noch immer auf die Ergebnisse
Sarah Fluck, Kampala
«Ich wartete den ganzen Tag und die ganze Nacht, um meine Stimme abzugeben», berichtet Mama Maguy. Ohne Erfolg. Am Tag darauf kam die Meldung, dass aus «logistischen Gründen» keine weiteren Stimmen mehr abgegeben werden könnten. «Ich will mein Wahlrecht zurück – das ist dilettantisch», sagt Maguy am Telefon.