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Für eine andere Entwicklungspolitik!

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Schweizer Rohstoffhändler geben Entwicklungsländern Kredite in Milliardenhöhe

28.7.26 NZZ

Viel Geld und keine Fragen

Schweizer Rohstoffhändler geben Entwicklungsländern Kredite in Milliardenhöhe, die über Jahre mit Öl abbezahlt werden. Manche Deals sind heikel. Über die meisten ist wenig bekannt

Benjamin Triebe

Die Schweiz ist bekannt als Bühne der internationalen Politik. Es ist die Bühne der Diplomatie und der Worte, der Gipfeltreffen und der Staatschefs. Auf dieser Bühne wird bei den Vereinten Nationen in Genf verhandelt oder bei Konferenzen wie den iranisch-amerikanischen Gesprächen auf dem Bürgenstock.

Keine weiteren Schulden

25.7.26   NZZ

Anna Schiller 

Berlin

Die deutsche Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali Radovan und der deutsche Aussenminister Johann Wadephul wollen für die Ukraine mehr Schulden aufnehmen. Für die Entwicklungszusammenarbeit mit dem angegriffenen Land soll es neue Ausnahmen von der Schuldenbremse geben. Das klingt nach edler Hilfe, ist aber in Wahrheit ein Schuldeingeständnis: Es zeigt, dass die Regierung unfähig ist, zu sparen.

Nach Abitur-Pleite: Schüler verprügelt Marabout

Senegal

AFRICA live  13.7.26

Schüler verprügelt Marabout, der ihm für 50.000 CFA-Franc (ca. 75 Euro) den Prüfungserfolg versprochen hatte

P. B. (17), Schüler der Abschlussklasse des Ndayane-Gymnasiums in Diourbel, hatte auf die Versprechen eines Marabouts vertraut. Für 50.000 CFA-Franc garantierte dieser ihm angeblich das Bestehen des Abiturs – ganz ohne Risiko. Das Ergebnis: Der Schüler fiel durch, der Marabout verschwand. Als P. B. ihn schließlich auf einem Pferdewagen am Stadtrand entdeckte, nahm die Geschichte eine handfeste Wendung.

Afrikas Bevölkerungswachstum bleibt alarmierend

11.7.2026  Achgut.com 

Afrikas Bevölkerungswachstum bleibt alarmierend

Von Volker Seitz • Seit 1989 machen die Vereinten Nationen am 11. Juli mit dem Weltbevölkerungstag (World Population Day) auf die Herausforderungen und Auswirkungen des Bevölkerungswachstums aufmerksam. Achgut.com widmet dem Thema Bevölkerungs-Wachstum und Entwicklungspolitik heute einen Schwerpunkt.

Afrikaner für ein Ende der mildtätigen Fürsorge: Gegen das Interesse am Erhalt des Elends

8. Juli, 2026  Kelle Nachrichtenmagazin

Volker Seitz, Botschafter a. D.

Die heftigsten Kritiker von Entwicklungshilfe sind afrikanische Intellektuelle, die Handel, direkte Investitionen und Bildung statt Almosen fordern. Wole Soyinka, Teju Cole, Ken Ochieng Apolo, Aly Khan Satchu, Victoria Abla Kuzorli und José Eduardo Agualusa wehren sich gegen die Darstellung, dass Afrika „hilfsbedürftig“ sei.

Sie fordern stattdessen Eigenverantwortung und verstärkte Anstrengungen, Bildungseinrichtungen zu verbessern.

«Bevor die Bevölkerung stark wuchs, hatte Afrika keine Chance auf Entwicklung»

Afrika

29.6.2026  NZZ

«Bevor die Bevölkerung stark wuchs, hatte Afrika keine Chance auf Entwicklung»

Der Ökonom Joe Studwell weiss, wie der Sorgenkontinent endlich zu Wohlstand finden kann. Im Gespräch mit Samuel Misteli erklärt er, warum Industrialisierung statt Rohstoffexporte der Schlüssel zum wirtschaftlichen Aufstieg sein könnte

Burkina Faso ruling junta cuts diplomatic ties with ex-ruler France

Burkina Faso

26.6.26  France 24

Burkina Faso's military junta on Friday cut diplomatic ties with former colonial power France, accusing Paris of acting against its interests and backing subversive networks and militants in the Sahel. The move deepens the ruling authorities' break with Western allies since Captain Ibrahim Traore seized power in a 2022 coup.

Burkina Faso junta leader Ibrahim Traore participates in a ceremony in Ouagadougou, Oct. 15, 2022. © Kilaye Bationo, AP

Schweiz: Der Bundesrat stellt die Entwicklungshilfe neu auf und will 113 Millionen Franken einsparen

Schweiz

25.6.2026   NZZ

Mehr kurzfristige humanitäre Hilfe als langfristiges Engagement ist das Credo des Bundes

Renato Schatz, Bern

Konkret hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen, der humanitären Hilfe einen grösseren Stellenwert beizumessen. Sie soll künftig 40 Prozent des etwa 2,4 Milliarden Franken grossen Budgets der internationalen Zusammenarbeit (IZA) ausmachen. Bis jetzt beträgt der Anteil rund 26 Prozent. Das entspricht einer Erhöhung von etwa 330 Millionen Franken.