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Seychellen – ein Leuchtturm für Afrikas Politik
26.5.2026 Achgut.com
Von Volker Seitz • Die Seychellen gelten als eines der vorbildlichsten Länder Afrikas. Eine stabile Präsidialrepublik, die vorwiegend vom Tourismus lebt, gilt als eines der sichersten, transparentesten und am wenigsten korrupten Länder des Kontinents.
35 Jahre Eritrea
22. Mai 2026 Africa live
35 Jahre Eritrea
Von Alfred Schlicht:
Eritrea war Jahrhunderte osmanischer (1557-1872), ägyptischer (1872-1885), italienischer (1890-1940), britischer (1940-1952) und äthiopischer (1952-1991) Fremdherrschaft unterworfen. Am 24.Mai 1991 wurde Eritrea nach 30-jährigem Freiheitskrieg unabhängig.
Senegal steht vor einem politischen Einschnitt
22.5.26 Fokus Afrika
Präsident Faye entlässt Premierminister Sonko und löst Regierung auf
Senegal steht vor einem politischen Einschnitt: Präsident Faye entlässt Premierminister Sonko und löst die Regierung auf. Der Bruch trifft das Machtzentrum von Pastef.
Das LNG-Desaster von Total
22.5.2026 Wirtschaftswoche
Das LNG-Desaster von Total – und Siemens Energy hängt mittendrin. Während Total Energies in Deutschland offenbar Windprojekte aufgibt, treibt der Konzern ein riesiges Gasprojekt in Afrika voran – trotz Klagen, Terror und staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Auch ein deutscher Konzern ist beteiligt. Wirtschaft von oben ist eine Kooperation mit LiveEO.
Verbreitung gefälschter Dokumente nimmt extrem zu
21.5.2026 afrika-live.de
Ebola kursiert offenbar schon seit Wochen in Kongo-Kinshasa
20.5.2026
Ist der Ausbruch deutlich grösser als bisher bekannt?
Die Zahl der Infizierten und Toten steigt schnell. Gesundheitsexperten zeigen sich besorgt – sie sprechen von verpatzter Überwachung und den Folgen der Hilfskürzungen.
«Es wird schwierig, diesen Ausbruch zu stoppen», sagt Greg Ramm, «das Virus hat sich schon weit verbreitet.» Ramm ist Länderchef der Hilfsorganisation Save the Children in Kongo-Kinshasa, er ist vor wenigen Tagen aus dem Nordosten des Landes zurückgekehrt, wo sich der jüngste Ausbruch des hochansteckenden Virus abspielt.
Ist die Afrikapolitik Russlands gescheitert?
19.5.2026 Achgut.com
Ist die Afrikapolitik Russlands gescheitert?
Leserbrief
Von Volker Seitz
Ich halte die Spekulationen deutscher Medien, dass Russland wegen der Niederlage in Mali und wegen der Ukrainekrise bald aus Afrika abzieht, für eine Wunschvorstellung. Die Russen sind in den Sicherheitsapparaten dieser Staaten verankert und werden den Einfluss freiwillig nicht aus der Hand geben.
«Europa muss sich auf einen neuen Flüchtlingsstrom vorbereiten»
18.5.2026 NZZ
«Europa muss sich auf einen neuen Flüchtlingsstrom vorbereiten»
Die Sicherheitsexpertin Hager Ali sagt, die EU vergesse Nordafrika und den Sahel – das werde sich rächen
Die Zahl der irregulären Grenzübertritte in die EU ist zuletzt deutlich gesunken: Im ersten Quartal 2026 kamen etwa 40 Prozent weniger Migranten nach Europa als im Vorjahreszeitraum. In der vergangenen Woche warnte jedoch der griechische Migrationsminister Thanos Plevris davor, dass zurzeit 550 000 Migranten in Libyen darauf warteten, nach Europa überzusetzen.
From escaping child marriage 'to an old pervert' to becoming Sierra Leone's first lady
18.5.2026 BBC
From escaping child marriage 'to an old pervert' to becoming Sierra Leone's first lady
Megha Mohan, Maggie Latham and Alvaro AlvarezBBC World Service, Freetown
It takes Fatima Bio only a moment to respond when we ask what it was like to be an asylum seeker in London.
"Better than being married to an old pervert," she says deadpan, before laughing - a reference to her father's plans to marry her off as a teenager.
Ministerin korrigiert Hilfs-Mythos
17.5.2026 ZDF heute
Debatte um Entwicklungshilfe: Ministerin korrigiert Hilfs-Mythos
Simbabwe will Dutzende Farmen zurückgeben
11.5.26 Afrika live
Simbabwe will Dutzende von Farmen, die vor mehr als 20 Jahren beschlagnahmt wurden, an ihre ausländischen Eigentümer zurückgeben
Macron für Investitionen in Afrika
11.5.26 Focus
Wirtschaftsgipfel in Nairobi: Macron für Investitionen in Afrika
Fragile Allianz zwischen Separatisten und Jihadisten
8.5.2026 NZZ
Die Tuareg in Mali kämpfen seit dem Ende der Kolonialzeit für die Unabhängigkeit
Daniel Rickenbacher
Die Angriffe in Mali von Ende April waren koordiniert. Während Jihadisten Selbstmordattentate gegen hohe Vertreter der Militärregierung in ihren Residenzen in der Nähe der Hauptstadt Bamako verübten, griffen Tuareg-Rebellen im Norden des Landes Truppen des russischen Afrikakorps an und vertrieben sie aus ihren Basen. Zwischen den beiden Schauplätzen liegen mehr als tausend Kilometer.
Putins Niederlage in der Wüste
7.5.2026 Kölnische Rundschau
Machtkampf in Westafrika: Gescheiterter Mali-Einsatz wird für Russlands Präsidenten zum Desaster
VON CHRISTIAN PUTSCH
Kapstadt/Bamako . Vor knapp einem Jahr saß Malis Junta-Chef Assimi Goïta im Kreml neben Wladimir Putin. Zwei Stunden lang diskutierten beide über die Zukunft ihrer Partnerschaft. Die Handelsbeziehungen seien zwar noch „bescheiden“, erklärte Putin damals, zeigten aber einen klaren Aufwärtstrend. Selbst über ein von Russland konstruiertes Kleinkernkraftwerk für Mali wurde gesprochen.
African countries warn citizens of xenophobic attacks in South Africa
JOHANNESBURG, May 7 (Reuters) - African countries including Kenya, Malawi, Lesotho and Zimbabwe have warned migrants in South Africa to be cautious and remain indoors due to attacks targeting foreigners, and Ghana has lobbied the African Union regional bloc for action.
Die destabilisierende Rolle der Vereinigten Arabischen Emirate in afrikanischen Konflikten
SWP-Aktuell 2026/A 22, 05.05.2026
Der mächtigste Jihadist Afrikas
6.5.2026 NZZ
Iyad Ag Ghali versucht die Regierung von Mali zu stürzen
Samuel Misteli, Nairobi
Einst trank er Whisky, rauchte Kette und besuchte Nachtklubs. Er mochte Gedichte und schrieb Songtexte für eine Band, die später einen Grammy gewinnen würde. Dann, um die Jahrtausendwende, entdeckte Iyad Ag Ghali den radikalen Islam. Aus dem Bonvivant wurde ein Jihadist.
Die Iran-Krise beflügelt Afrikas reichsten Mann
4.5.2026 NZZ
Aliko Dangote hat in Nigeria eine riesige Raffinerie gebaut – nun will er den Kontinent industrialisieren
Samuel Misteli, Nairobi